Pe­ter Alex­an­ders Vil­la ab­ge­ris­sen

Das Haus stand seit dem Tod des En­ter­tai­ners im Jahr 2011 leer.

Salzburger Nachrichten - - ÖSTERREICH - SN, APA

Die Vil­la des ver­stor­be­nen En­ter­tai­ners Pe­ter Alex­an­der ist ab­ge­ris­sen wor­den. Das An­we­sen im Grü­nen in der Wie­ner No­bel­ge­gend Dö­bling hat­te Alex­an­der bis zu sei­nem Tod 2011 als Re­fu­gi­um ge­dient. Seit­her stand das Ge­bäu­de, das 2015 ver­kauft wur­de, leer.

Wie das ORF-Lan­des­stu­dio be­rich­te­te, be­gan­nen die Ab­riss­ar­bei­ten am 18. Ju­ni. Das Haus sei schon kom­plett ab­ge­tra­gen ge­we­sen, als En­de Ju­ni je­ner Teil der Bau­ord­nungs­no­vel­le in Kraft trat, der be­sagt, dass bei Häu­sern, die vor 1945 er­rich­tet wur­den, die Be­hör­de prü­fen muss, ob ein Ge­bäu­de er­hal­tens­wert ist. Der Ab­riss sei al­so noch le­gal und be­wil­li­gungs­frei er­folgt. Das An­we­sen mit ei­ner Wohn­flä­che von 300 Qua­drat­me­tern und ei­nem 1500 Qua­drat­me­ter gro­ßen Grund lag – von au­ßen kaum ein­seh­bar – in der Paul-Ehr­lich-Gas­se. Mehr als drei Jahr­zehn­te hat­te Alex­an­der mit sei­ner Fa­mi­lie mit Un­ter­bre­chun­gen in der drei­ge­schos­si­gen Blei­be samt klei­nem Pool ver­bracht. Ab­so­lu­ter Le­bens­mit­tel­punkt wur­de die Dö­blin­ger Vil­la erst nach dem Tod sei­ner ge­lieb­ten Frau Hil­de im Jahr 2003.

Ur­sprüng­lich hät­te das Haus bei ei­ner Auk­ti­on den Be­sit­zer wech­seln sol­len. Die Sa­che schei­ter­te al­ler­dings. 2015 wur­de die Im­mo­bi­lie schließ­lich über den frei­en Markt ver­kauft.

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