.........GIP­FEL­TREF­FEN

DIE FELDBERGER

Stadlpost - - Stadl Inhalt - FELDBERGER

An­fäng­lich war al­les ei­ne gro­ße Gau­di. Lothar Böh­ler, Chris Lau­bis und Han­sy Vogt spiel­ten je­weils bei ei­ner Trach­ten­ka­pel­le im tiefs­ten Schwarz­wald. Und ir­gend­wann be­strit­ten sie ge­mein­sam ih­ren ers­ten Früh­shop­pen. Bald schon flat­ter­ten die nächs­ten Ein­la­dun­gen ins Haus. Von nun an zo­gen sich der Bä­cker­lehr­ling, der an­ge­hen­de Forst­wirt und der Abitu­ri­ent an den Wo­che­n­en­den ih­re Le­der­ho­sen an und schun­kel­ten Fest­zel­te und Ver­eins­fei­ern im Hoch­schwarz­wald. Ihr Un­ter­hal­tungs­pro­gramm – ei­ne Mi­schung aus Volks­mu­sik und Kla­mauk – kam an. Und auch ein pas­sen­der Band­na­me war schnell ge­fun­den: „D’Feldberger Spitz­bue­be“. Ih­ren ers­ten Fern­seh­auf­tritt hat­ten sie bei Die­ter Tho­mas Heck in der Schla­ger­pa­ra­de, die sie mit „Mu­sik macht Her­zen mun­ter“auch gleich ge­wan­nen. Schlag­zeu­ger Joe Kut­t­ruff kam zehn Jah­re spä­ter da­zu und steht seit­dem mit der Er­folgs­for­ma­ti­on auf der Büh­ne. 30 Jah­re sind nun seit die­sen An­fän­gen der Feldberger ver­gan­gen. Die Band nahm drei­mal beim Grand Prix der Volks­mu­sik teil und wur­de Sie­ger beim Schwarz­wal­dMu­si­kan­ten-Po­kal, beim MDR-Her­ber­tRoth-Preis, der ARD-Schla­ger­pa­ra­de der Volks­mu­sik und beim ARD-Grand Prix der gu­ten Lau­ne. Bis heu­te sind die vier Mu­si­ker ne­ben mehr als 120 Li­vekon­zer­ten pro Jahr bei al­len Mu­sik­sen­dun­gen im volks­tüm­li­chen Be­reich gern ge­se­he­ne Gäs­te.

1996 zo­gen die Feldberger Spitz­bue­be ih­re Le­der­ho­se aus, und auch der Spitz­bub wur­de aus dem Na­men ge­stri­chen. „Spitz­bub ist doch nichts an­de­res als Laus­bub und wird häu­fig bei Kin­dern ver­wen­det. Auch an uns gin­gen die Jah­re nicht vor­bei. Wir wur­den äl­ter und in Sa­chen Mu­sik an­spruchs­vol­ler“, er­in­nert sich Han­sy Vogt im In­ter­view mit der STADLPOST. Zwei Jah­re spä­ter ent­wi­ckel­te Han­sy für das Fern­se­hen die Ko­mik­fi­gur Frau Wä­ber, die seit­dem re­gel­mä­ßig in den TV-Sen­dun­gen wie „Im­mer wie­der sonn­tags“zu se­hen ist.

Die Bo­den­haf­tung ha­ben die Mu­si­ker in all den Jah­ren nie ver­lo­ren, was auch ih­ren Er­folg bis heu­te aus­macht. Zeit für Hob­bys bleibt ih­nen ne­ben der Mu­sik aber we­nig: „Wir ha­ben al­le Fa­mi­lie und Kin­der, die ste­hen ganz oben in Sa­chen Frei­zeit­ge­stal­tung. Joe gibt et­wa 40 Mu­sik­schü­lern Un­ter­richt, Lothar ist ein be­gna­de­ter Heim­wer­ker und Chris ist als ge­lern­ter Forst­wirt auch heu­te noch je­de freie Mi­nu­te mit Axt und Mo­tor­sä­ge im Schwarz­wald ak­tiv. Ich neh­me mir zu­dem Zeit für Rad­fah­ren, Lau­fen und Mo­tor­rad­tou­ren“, sagt Vogt.

Mit den bes­ten Hits aus Schla­ger und

Volks­mu­sik senk­recht nach oben

Zwei Jah­re ha­ben Fans und Freun­de auf ihr neu­es Ju­bi­lä­ums­al­bum war­ten müs­sen. Es trägt den Ti­tel „Gip­fel­tref­fen“und be­inhal­tet vie­le be­kann­te Hits an­de­rer Mu­sik­grö­ßen aus Schla­ger und Volks­mu­sik, wie­der­ge­ge­ben von den Feld­ber­gern. Wie seid ihr auf solch ei­nen Ti­tel ge­kom­men? „Ei­nen Berg zu er­klim­men und ganz oben zu ste­hen, ist das höchs­te der Ge­füh­le. Wir wa­ren ge­mein­sam bei ei­nem Fa­mi­li­en­aus­flug auf un­se­rem Haus­berg – dem Feld­berg. Bei ei­ner Rast an ei­nem run­den Tisch ist dann in lo­cke­rer Run­de die Idee da­zu ent­stan­den, ge­mein­sam mit vie­len lie­bens­wer­ten Kol­le­gen auf der mu­si­ka­li­schen Berg­spit­ze zu­sam­men zu ste­hen. Da­zu ge­hört zum Bei­spiel der Hit ‚Herz­schlag für Herz­schlag‘ von den Ka­s­tel­ru­ther Spat­zen oder auch ‚Die be­rühm­ten drei Wor­te‘ von An­dy Borg“, er­klärt Han­sy.

CD-TIPP!

Die Feldberger prä­sen­tie­ren die größ­ten Volks­mu­sik- und Schla­ger­hits.

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