Ge­ständ­nis­se ei­ner Ru­he­lo­sen

Frisch ver­hei­ra­tet, stei­le Kar­rie­re und ei­nen sü­ßen Hund: Was will frau mehr? Ei­ne neue CD vi­el­leicht? Gu­te Idee, fand Va­nes­sa …

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STADLPOST: Du führst ja seit ei­ni­gen Jah­ren ein Le­ben auf der Über­hol­spur. Wie ent­schleu­nigst du mal?

VA­NES­SA: Um ein biss­chen zu re­la­xen, le­ge ich mich mit mei­nem Mann ger­ne auf die Couch. Dann be­stel­len wir uns was zu es­sen und schau­en ein biss­chen Fern­se­hen. Ger­ne ge­he ich aber auch ei­ne Run­de lau­fen. Noch da­zu ha­ben wir ja seit Kur­zem ein neu­es Fa­mi­li­en­mit­glied: Ika­ro, ein sü­ßer alt­deut­scher Mops.

STADLPOST: Zu dei­nem neu­en Al­bum „Re­gen­bo­gen“: Ist das noch Schla­ger oder ist das schon Pop bzw. „Dance­floor“? VA­NES­SA: Wo hört der Pop auf und be­ginnt der Schla­ger? Ich den­ke, dass sich die Gren­zen zwi­schen Pop und Schla­ger sehr ver­mischt ha­ben in letz­ter Zeit.

STADLPOST: Er­in­nerst du dich ei­gent­lich noch an dei­nen ers­ten TV-Auf­tritt vor fast ge­nau vier Jah­ren bei der Sen­dung „Im­mer wie­der sonn­tags“?

VA­NES­SA: Wie kann ich das ver­ges­sen?! Oh ja, ich war schon sehr auf­ge­regt. Na­tür­lich kommt nach ei­ner Zeit ein biss­chen Rou­ti­ne rein, aber ich den­ke, Lam­pen­fie­ber ist im­mer wich­tig. Das gibt so ei­nen … Push … und wenn ich auf der Büh­ne ste­he, ist eh wie­der al­les vor­bei.

STADLPOST: Das Co­ver dei­ner CD „Re­gen­bo­gen“könn­te man so deu­ten, dass du ge­ra­de et­was aus­brü­test. Hand aufs Herz: Für wann ist Nach­wuchs ge­plant? VA­NES­SA: Ha­ha­ha, das hat noch Zeit, ich bin ja sel­ber fast noch ein Kind.

STADLPOST: Dei­ne Kol­le­gen von Fan­ta­sy ha­ben sich nach nur ei­nem Al­bum wie­der von Die­ter Boh­len ge­trennt. Du ar­bei­test wei­ter­hin mit ihm wei­ter ...? VA­NES­SA: Die­ter Boh­len und ich ver­ste­hen uns gut. Wir ar­bei­ten bei­de auf der sel­ben Wel­len­län­ge. Das passt ein­fach. Aber auf mei­nem Al­bum „Re­gen­bo­gen“sind ja auch noch an­de­re Pro­du­zen­ten da­bei. Die Mi­schung macht’s. STADLPOST: Dei­ne „Re­gen­bo­gen“Tour­nee 2018 um­fasst der­zeit 16 Ter­mi­ne. Müsst ihr da nicht noch – der gro­ßen Nach­fra­ge we­gen – „an­bau­en“? VA­NES­SA: Das wer­den wir se­hen, cool wä­re es na­tür­lich schon :)

STADLPOST: Kommt es noch vor, dass du mit der Vio­li­nis­tin Va­nes­sa Mae ver­wech­selt wirst?

VA­NES­SA: Ge­ra­de am An­fang mei­ner Kar­rie­re kam das das ein oder an­de­re Mal vor. Aber man spricht Va­nes­sa Mae ja auch an­ders aus. Die Ver­wechs­lungs­ge­fahr hat sich in­zwi­schen ge­legt.

STADLPOST: Als du 2008 mit Get­tinCraz’d Street­dance er­folg­reich warst, schlug dein Herz da auch schon für den Schla­ger?

VA­NES­SA: Das ha­be ich schon im­mer im Blut ge­habt. Mein Va­ter, der mit sei­ner Band ei­ni­ge Co­ver­songs spielt, hat mich frü­her schon auf die Büh­ne ge­holt und da hab ich dann zum Bei­spiel „Schuld war nur der Bos­sa No­va“ge­sun­gen (lacht).

STADLPOST: Du hast dich dies­mal ver­stärkt auch als Tex­te­rin ein­ge­bracht. Wann ist denn dies­be­züg­lich der Kno­ten bei dir ge­platzt?

VA­NES­SA: Ach, ich hab im­mer wie­der Ide­en für Tex­te. Jetzt konn­te ich end­lich wel­che ein­brin­gen. Mei­ne neue Sing­le „Nie wie­der“lag schon seit drei Jah­ren in mei­ner Schub­la­de. Das Lied hat ei­ne Me­lo­die, die mich un­heim­lich packt.

Seit drei Jah­ren liegt das Lied in mei­ner Schub­la­de und ich freue mich, dass sie es jetzt auf mein Al­bum ge­schafft hat. STADLPOST: „Dein schöns­ter Mo­ment“war be­stimmt dei­ne Hoch­zeit. Wel­ches war dein zweit­schöns­ter Mo­ment? VA­NES­SA: Hmm … das ist schwer, es gab so vie­le und ich hof­fe, dass noch vie­le mehr kom­men wer­den.

STADLPOST: Was war das ver­rück­tes­te Er­leb­nis, das dir bis­lang pas­siert ist? VA­NES­SA: Vor zwei Jah­ren durf­te ich in der Ber­li­ner Wald­büh­ne auf­tre­ten. Als ich auf die Büh­ne kam, hat es wie in Strö­men ge­reg­net, ich war pitsch­nass. Die Fans ha­ben aber so toll mit­ge­fei­ert, dass mir der Re­gen egal war … ein tol­ler Abend!

STADLPOST: Emp­fin­dest du die Ver­wandt­schaft mit Andrea Berg eher als Fluch oder als Se­gen?

VA­NES­SA: Wir ver­ste­hen uns sehr gut, ha­ben den sel­ben Hu­mor. Pri­vat geht es aber sel­ten um Mu­sik, son­dern eher um all­täg­li­che Din­ge wie Ko­chen, Es­sen, …

Va­nes­sa Mai

Mit Ehe­mann Andre­as und ih­ren Schwie­ger­el­tern Uli Fer­ber und Andrea Berg

Schläft viel und liebt Kno­chen! Mops Ika­ro ist

jetzt Va­nes­sas „Ba­by“

Die 25-Jäh­ri­ge hat al­len Grund, gut drauf

zu sein. Mit ih­rer Kar­rie­re als So­loKünst­le­rin lief es von

An­fang an bes­tens

CD-TIPP!

„Re­gen­bo­gen“ist der drit­te Long­play­er von Va­nes­sa. Klei­ne All­tags-Sto­rys und gro­ße Ge­füh­le. La­bel: Ario­la (So­ny Mu­sic)

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