HAUPT­SA­CHE MIT SEE­LE MARC MARSHALL

MARC MARSHALL IST AUF „HERZ­SCHLAG“-TOUR

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Ent­de­cken Sie den Künst­ler von ei­ner ganz neu­en Sei­te. Mit der neu­en Tour (www.mar­cmar­shall.de) öff­net Marc (54) sein Herz. Wir er­fuh­ren mehr! STADLPOST: Lie­ber Marc, vor Kur­zem hast du dein neu­es So­lo-Al­bum „Herz­schlag“her­aus­ge­bracht. Ist es dein ehr­lichs­tes, dein per­sön­lichs­tes Al­bum? MARC MARSHALL: Bis vor Kur­zem ha­be ich von mir und mei­nem Le­ben ei­gent­lich nicht so viel preis­ge­ge­ben. Das hat­te gu­te Grün­de. Ich ha­be ja durch mei­nen Va­ter oft ge­nug er­lebt, was dann pas­sie­ren kann. Frü­her war das ja an­ders. Da ha­ben die Künst­ler Tür und Tor ge­öff­net, lie­ßen so­gar ih­re Schlaf­zim­mer für Ho­mest­o­ries fo­to­gra­fie­ren. Das war da­mals wohl noch ei­ne an­de­re Form des Mit­ein­an­ders von Me­di­en und Künst­lern. Aber zu­rück zur Fra­ge: Wenn ich Lie­der sin­ge, soll­ten die mit mir zu tun ha­ben. In­so­fern ist je­des mei­ner Al­ben ein per­sön­li­ches Al­bum. STADLPOST: Du singst auch Co­ver­ver­sio­nen von Har­ry Bel­a­fon­te. Was muss ein Lied ha­ben, da­mit es in dein Re­per­toire auf­ge­nom­men wird?

MARC MARSHALL: Es muss zu mir pas­sen. Es gibt Songs, an de­nen sich schon ei­ni­ge Kol­le­gen ver­geb­lich ver­sucht ha­ben, wie et­wa „My way“vom gro­ßen Frank Si­na­tra. Das ist ein­fach ei­ne Ka­te­go­rie für sich. Für mich steht vor al­lem die Fra­ge im Vor­der­grund: Kann ich mit ei­nem Lied auf der Büh­ne glaub­wür­dig sein und den Men­schen da­mit ei­ne Freu­de ma­chen?

STADLPOST: Wie ist denn das Al­bum ent­stan­den? MARC MARSHALL: Das klingt jetzt vi­el­leicht ku­ri­os, aber es war ge­nau so: Ich wach­te ei­nes mor­gens in ei­nem Ho­tel­zim­mer auf und hat­te plötz­lich neue Me­lo­di­en im Kopf. Dar­un­ter auch Ide­en für Lie­bes­lie­der! Und zum Glück gin­gen die­se Stü­cke im Lauf des Ta­ges nicht ver­lo­ren. Ich hat­te viel­mehr so­gar das Glück, sie zeit­nah in ei­nem Stu­dio auf­zu­neh­men. STADLPOST: Und es gab da ja auch noch ei­ne wich­ti­ge Be­geg­nung …

MARC MARSHALL: Ja ge­nau! Ich lern­te bei mei­nem Be­such des Gar­ten­pro­jekts „Ani­ma“in Mar­ra­kesch An­dré Hel­ler und des­sen Frau Al­bi­na ken­nen. Er hat ja die­se Traum­welt dort ge­schaf­fen. Ein gro­ßer Künst­ler. Und da­bei so be­schei­den. Es war ei­ne gro­ße Eh­re, mit ihm die­se per­sön­li­chen Ge­sprä­che füh­ren zu dür­fen. Das hat mich tief be­ein­druckt und da­zu in­spi­riert, Hel­lers Lied „Wie mei Herz­schlag“noch­mal zu co­vern.

STADLPOST: Vor ei­nem Jahr hast du plötz­lich ei­nen un­ge­wöhn­li­chen Schritt ge­wagt …

Nach zwei Jah­ren wie­der ein So­lo-Pro­jekt. Marc freut sich auf vie­le tol­le Kon­zer­te

Schon als klei­ner Jun­ge be­glei­te­te Marc sei­nen Va­ter To­ny bei Auf­trit­ten. Bis heu­te

sind sie sich eng ver­bun­den

Sie ist sei­ne Le­bens­frau. Mar­git lässt Marcs Herz

hö­her schla­gen

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