Al­bin Gross

MEIN SYM­BOL DES STOL­ZES

Stadlpost - - Titelg’schicht -

Alb­ins Ex­cel­si­or-Zieh­har­mo­ni­ka aus den 70er Jah­ren hat vi­el­leicht kei­nen gro­ßen ma­te­ri­el­len Wert – aber da­für ei­nen sehr ho­hen ide­el­len. Sein Va­ter, der dar­auf über 30 Jah­re lang böh­mi­sche Volks­mu­sik und Haus­mu­sik spiel­te, hat­te Al­bin Gross als Kind ei­ne klei­ne Zieh­har­mo­ni­ka ge­schenkt. Und sein Sohn lern­te dank ihm vir­tu­os dar­auf zu spie­len. Er liebt bis heu­te den Schnee­wal­zer! Am Ster­be­bett schließ­lich ver­mach­te ihm der Va­ter sei­ne ei­ge­ne Zieh­har­mo­ni­ka. „Ich woll­te sonst nichts von ihm erben, nur eben die Ex­cel­si­or“, er­in­nert sich der 62-Jäh­ri­ge. Bis heu­te ist das In­stru­ment ein Sym­bol des Stol­zes, dass er so gut spie­len kann wie einst sein Va­ter. „Sonst ist in un­se­rer Fa­mi­lie

lei­der nie­mand so mu­si­ka­lisch.“

Flink glei­ten Alb­ins Fin­ger über die Tas­ten der

Ex­cel­si­or

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