Der jo­deln­de Ja­pa­ner ist wie­der da

Mit „Bi­bi Hendl“sang sich der sym­pa­thi­sche Ja­pa­ner einst in die Her­zen al­ler Volks­mu­sik-Freun­de. Jetzt war er wie­der im Stu­dio …

Stadlpost - - Stadl Interview -

Nur we­ni­gen Mu­si­kern der al­ten Gar­de ge­lingt der Sprung ins mo­der­ne Zeit­al­ter. Takeo Ischi hat kei­ne Angst vor Face­book & Co. Ganz im Ge­gen­teil. Im Herbst 2015 wirk­te der Jod­ler aus Reit im Winkl bei dem Mu­sik­pro­jekt „Song Voya­ge“der New Yor­ker Mu­sik­trup­pe „Gre­go­ry Bro­thers“mit. Der dar­aus ent­stan­de­ne wit­zi­ge Vi­deo­clip „Chi­cken Attack“er­reich­te in­ner­halb kür­zes­ter Zeit ei­ne Klick­zahl von über elf Mil­lio­nen (!) auf YouTube. Kein Wun­der, es ist auch zu wit­zig, wie Takeo als ja­pa­ni­scher Zen-Chi­cken-Meis­ter Bö­se­wich­ten mit Hil­fe ei­nes kampf­er­prob­ten Zau­ber­hahns das Hand­werk legt. Aber das ist noch längst nicht al­les. Seit Mit­te Ju­li ist der 70-Jäh­ri­ge auch Star­gast der Ber­li­ner Win­ter­gar­ten-Va­rié­té-Show „SAYONARA TOKYO“und ge­nießt der­zeit statt baye­ri­schem Lan­didyll die Me­tro­po­le Deutsch­lands. Von Ren­te und Ru­he­stand kann bei ei­nem Aus­nah­me­künst­ler wie ihm nicht die Re­de sein. Denn in sei­nem un­ge­brems­ten Ta­ten­drang nahm der bai­uwa­ri­sche Ja­pa­ner auch noch ein neu­es Al­bum auf.

Der Ti­tel der CD klingt wie sein Le­bens­mot­to: „Hap­py Yo­del – ein

Yod­ler zieht hin­aus in die Welt“. Wie gut, dass es Takeo Ischi vor vie­len Jah­ren von Tokyo in un­se­re Ge­fil­de ver­schla­gen hat!

Hendl statt Su­shi: Takeo liebt

sein Bay­ern

CD-TIPP! Su­per Dop­pel-CD mit 32 Songs. (Ru­bin-Re­cor­ds / mcp-Re­cor­ds)

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