RÜCK­KEHR MIT „DONNAWEDDA“

VOXXCLUB

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STADLPOST: Hal­lo lie­be voXX­club­ber! End­lich ist sie da, die neue Sing­le „Donnawedda“! Was glaubt ihr – wird der Song die Fans so rich­tig hin­fetzn?

MI­CHI: Ich hof­fe, ihr er­war­tet nichts an­de­res von uns! Al­so, na klar! Es er­war­tet euch nicht nur ein mu­si­ka­li­sches Donnawedda, auch in­halt­lich steht der Satz „Du kannst nur flie­gen, wenn’s d’ den Arsch hoch­kriegst und es ver­suchst“im Zen­trum! Bei „Donnawedda“wer­den wir, hof­fe ich, selbst den ge­müt­lichs­ten Tanz­bä­ren vom Ho­cker krie­gen!

STADLPOST: Er­zählt doch bit­te mal, was ihr in der Zwi­schen­zeit so al­les ge­macht habt. Ein Auf­tritt auf Mallor­ca stand ja auch auf dem Pro­gramm, viel­leicht ja aber auch Ur­lau­be und vie­les mehr …? STE­FAN: Ja, die tol­le Son­ne und die schö­ne In­sel muss­ten auf je­den Fall auch mal auf un­se­rem Plan ste­hen. Ein an­de­rer Hö­he­punkt war die­ses Jahr auf je­den Fall die Tour mit Flo­ri­an Sil­be­rei­sen, DJ Öt­zi, KLUBBB3, den DDC Jungs und Sarah Ja­ne Scott. Wir ken­nen Flo ja schon lan­ge und sind mitt­ler­wei­le ein ein­ge­schwo­re­ne Trup­pe – der Spaß kommt auf kei­nen Fall zu kurz! Im Ju­li durf­ten wir dann mit Gui­do’s Orches­tra „Bar­ce­lo­na“und „Bo­he­mi­an Rh­ap­so­dy“von Queen in Kerk­ra­de auf­füh­ren – das war ein mu­si­ka­li­sches Feu­er­werk! Jetzt freu­en wir uns aber be­son­ders auf Donnawedda und na­tür­lich das neue Al­bum im Ja­nu­ar!

STADLPOST: Im neu­en Lied ver­ar­bei­tet ihr ja durch­aus tra­di­tio­nel­le Ele­men­te aus der Volks­mu­sik – wel­che Rol­le spielt zum Bei­spiel der Zil­ler­ta­ler Hoch­zeits­marsch? KORBINIAN: Der Zil­ler­ta­ler Hoch­zeits­marsch ist ei­ne al­te Volks­wei­se, ur­sprüng­lich heißt er ja der „Zil­ler­ta­ler Tram­plan“. Ob man sich jetzt für Volks­mu­sik in­ter­es­siert oder nicht, den Zil­ler­ta­ler, oder wie wir un­se­re In­ter­pre­ta­ti­on nen­nen, die „Donnawedda“­Pol­ka, hat je­der ir­gend­wo, ir­gend­wie schon mal ge­hört! Und uns macht die Her­aus­for­de­rung Spaß, ein so ur­sprüng­li­ches The­ma zu neh­men und mit neu­em Sound, Text und neu­en Beats in ein mo­der­nes Ge­wand zu ste­cken, oh­ne die Tra­di­ti­on da­bei zu ver­lie­ren.

STADLPOST: Was ge­nau be­deu­tet al­pi­nes Le­bens­ge­fühl für euch? FLO­RI­AN: Es ist vor al­lem der Spaß an der Mu­sik, der gu­ten Lau­ne und des Mit­ein­an­ders. Man sitzt mit ei­ner Grup­pe am Tisch und ein Frem­der kommt rein. Das Ers­te, was man macht, ist, ihn zu fra­gen, ob er sich zu ei­nem set­zen möch­te. Es ist egal, wer du bist und wo du her­kommst. Wenn du das Herz an der rich­ti­gen Stel­le hast, fei­er mit.

STADLPOST: Oarsch in die Hö­he! Der Text lässt ja wie­der kei­ne Fra­gen of­fen – ist das fast schon so ei­ne Art Mar­ken­zei­chen von euch Jungs?

CHRIS­TI­AN: Ha­ha, ja be­stimmt! Wir glau­ben, dass man im­mer wie­der den Oarsch hoch­krie­gen muss. Der Mensch ist ja im Grun­de be­quem und wir müs­sen im­mer wie­der dar­an er­in­nert wer­den, dass wir et­was für un­ser Glück tun müs­sen.

STADLPOST: „Ster­ne siehst du nur, wenn du die aus­si draust auf d’Nacht“: Wie ri­si­ko­freu­dig seid ihr denn? Was war das Ris­kan­tes­te, das ihr in eu­rem Le­ben bis­her ge­tan habt?

KORBINIAN: Das ist die rich­ti­ge Fra­ge an den rich­ti­gen voXX­club­ber! Du meinst, ris­kan­ter, als al­les auf­zu­ge­ben, um mit vier Freun­den in ei­ner Zeit von Hash­tags, Ins­ta­gram und Cy­ber­sex mit tra­di­tio­nel­ler Mu­sik Er­folg zu ha­ben? Der von dir zi­tier­te Satz aus un­se­rem Song „Donnawedda“soll ein­fach hei­ßen: Trau dich mal, was zu ris­kie­ren – das Le­ben ist so bunt und vol­ler Über­ra­schun­gen, aber man muss auch mal ris­kie­ren, Feh­ler zu ma­chen. Nur dann er­lebst du aber auch et­was, lernst Neu­es ken­nen. Wenn man nichts er­lebt, wird man am En­de des Tages auch auf nichts zu­rück­bli­cken kön­nen! STADLPOST: Und wo be­reut ihr es, nicht for­scher und viel­leicht et­was ex­pe­ri­men­tier­freu­di­ger ge­we­sen zu sein?

STE­FAN: Es gibt nix zu be­reu­en … Das Le­ben geht wei­ter und bie­tet je­den Tag wie­der die Mög­lich­keit, Neu­es zu wa­gen.

STADLPOST: Wo seht ihr das Lied eher – in der Dis­co oder im Bier­zelt?

CHRIS­TI­AN: Ins Bier­zelt passt es auf je­den Fall! Wir sind aber selbst im­mer wie­der er­staunt und er­freut, wo un­se­re Mu­sik über­all ge­spielt wird. Ich den­ke, es gibt kei­ne Gren­zen. Wenn ein Lied die Men­schen be­rührt, sei es in Form von gu­ter Stim­mung, Par­ty oder Be­trof­fen­heit, wird man das Lied über­all hö­ren.

STADLPOST: In­wie­weit habt ihr euch mu­si­ka­lisch wei­ter­ent­wi­ckelt?

MI­CHI: Ich den­ke, wir er­fah­ren uns selbst im­mer mehr, wer wir als Men­schen und als Grup­pe sind, und das hört man auch! Selbst­be­wusst, vol­ler Ta­ten­drang und mu­tig die „al­te“Volks­mu­sik in die Neu­zeit zu brin­gen. Volks­mu­sik ist wie­der in, sie ist jung, stark, se­xy, auch ein biss­chen laut und da­bei ge­fühl­voll zugleich!! STADLPOST: Die Zei­ten sind ja nicht ge­ra­de ein­fach heut­zu­ta­ge. Wel­che Mes­sa­ge möch­tet ihr eu­ren Fans ge­ben? Kön­nen wir das Lied auch als ei­ne Art Durch­hal­te­pa­ro­le ver­ste­hen?

FLO­RI­AN: Es liegt ganz viel an der in­ne­ren Ein­stel­lung, wie man zu et­was steht. Und das ist ei­ne Aus­sa­ge die­ses Lie­des. Lass dich nicht run­ter­zie­hen, mach das Bes­te draus. Klar, wenn man so hört, was in der Welt um uns her­um so ge­schieht, macht mich das rich­tig fer­tig manch­mal. Aber ich den­ke mir dann: Hey, wir zei­gen all den Idio­ten die­ser Welt, wie man mit­ein­an­der fried­lich fei­ern kann, Spaß ha­ben kann und wie man sein Le­ben lebt, oh­ne sich von ir­gend­wel­chen schlech­ten Men­schen das Le­ben vor­schrei­ben zu las­sen. STADLPOST: Was ist eu­er Re­zept ge­gen Depri­Stim­mung?

CHRIS­TI­AN: Schwei­zer Scho­ko­la­de! Das Gu­te an uns fünf ist, dass wir uns ge­gen­sei­tig auf­mun­tern kön­nen. Wir sind nie al­lein und ver­ste­hen uns blind!

STADLPOST: Was macht Le­der­ho­sen vom Tra­ge­kom­fort ei­gent­lich so an­ge­nehm? MI­CHI: Die Le­der­ne ist im­mer das rich­ti­ge Klei­dungs­stück. So­wohl beim Ok­to­ber­fest als auch beim Ski­fah­ren auf 3.000 Me­ter Hö­he … ha­ben wir al­les ge­tes­tet. Die be­kommst du ein­fach nicht ka­putt und die macht ei­nen kna­cki­gen Oarsch.

STADLPOST: Fühlt ihr euch im Kra­gen­hemd in­zwi­schen un­wohl?

FLO­RI­AN: Wir füh­len uns in al­lem wohl, so­lang die Le­der­ne an den Bei­nen hängt. Es macht so­gar manch­mal Spaß, ein Kra­gen­hemd mit Le­der­ho­se zu kom­bi­nie­ren!

Wild, läs­sig, cool und fet­zig: Mi­chi, Ste­fan,

Chris­ti­an, Bi­ni und Flo (v. l.) ha­ben nach „Gei­les Him­mel­blau“

end­lich wie­der ei­nen neu­en HitSong am Start. An­schnal­len, bit­te!

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