Die Zirbe

Kö­ni­gin der Al­pen­welt

Stadlpost - - Stadlgeflüster -

An­fang die­ses Jahr­hun­derts wur­den vom Hu­man Re­se­arch In­sti­tut für Ge­sund­heits­tech­no­lo­gie und Prä­ven­ti­ons­for­schung in der Nä­he von Graz Stu­di­en über die Aus­wir­kung von Zir­bel­holz auf den mensch­li­chen Or­ga­nis­mus durch­ge­führt. Da­bei wur­de fest­ge­stellt, dass es beim Schlaf im Zir­bel­holz­bett zu ei­ner ver­rin­ger­ten Herz­fre­quenz kommt. Die Zirbe ak­ti­viert un­se­ren Er­ho­lungs­nerv und er­mög­licht da­durch Ent­span­nung. Au­ßer­dem hat sie auch ei­nen Ein­fluss auf die Me­la­to­nin­pro­duk­ti­on und re­gelt so­mit auch un­se­re Schlaf­pha­se.

Lan­ge be­vor die Wis­sen­schaft die hei­len­de Wir­kung der Zir­bel­kie­fer be­stä­tigt hat, wuss­te man in den Al­pen­re­gio­nen, wie gut die­ser Baum sich auf un­ser Wohl­be­fin­den und un­se­re Ge­sund­heit aus­wirkt. In Gast­stu­ben wur­de der Stamm­tisch oft aus Zir­bel­holz ge­macht, da­mit die Gäs­te fried­li­cher blie­ben. Bau­ern­stu­ben aus Zirbe sorg­ten für ein har­mo­ni­sches Zu­sam­men­le­ben un­ter ei­nem Dach. Klein­kin­der wur­den in Wie­gen aus Zir­bel­holz ge­bet­tet. Das kost­ba­re Ge­trei­de wur­de in Zir­bel­tru­hen ge­la­gert, um es vor Un­ge­zie­fer zu schüt­zen. Heu­te ist die Zirbe wie­der voll im Trend und wird auf viel­fäl­ti­ge Art und Wei­se im Wohn­be­reich ge­nutzt. Wie schön!

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Das neue Buch der Kreiterhex: Al­les Wis­sens­wer­te über die viel­sei­ti­ge Zirbe! Athe­sia Ver­lag, 19,90 Eu­ro

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