G.G. AN­DER­SON IN­TER­VIEW IN WI­EN

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STADLPOST: Lie­ber G.G. An­der­son, wie fühlt sich der Er­folg Ih­res ak­tu­el­len Al­bums „Sum­mer­love“an?

G.G. AN­DER­SON: Gut! Sehr gut! (lacht) Ich war ja mit der „Gro­ßen Schla­gerhit­pa­ra­de“un­ter­wegs und ha­be da­bei ein paar Songs aus dem Al­bum ge­tes­tet.

Die Leu­te sind förm­lich aus­ge­flippt. Ich fürch­te­te schon, wir sind bei „Ver­steck­te Ka­me­ra“! Bei der Schla­ger­kreuz­fahrt mit der MSC Sea­view wa­ren die Re­ak­tio­nen ähn­lich. Da ha­be ich schon ge­merkt: Ir­gend­was ist da im Busch.

STADLPOST: Und die­ser Ein­druck hat sich ja durch­aus als rich­tig er­wie­sen ... G.G. AN­DER­SON: Nach­dem das Al­bum raus­kam, wa­ren wir da­mit in den Ama­zon-Charts auf eins noch vor He­le­ne Fi­scher. Das wur­de dann na­tür­lich kräf­tig ge­fei­ert (lacht)! STADLPOST: 2019 ist ein be­son­de­res Jahr – Sie fei­ern Ih­ren 70. Ge­burts­tag. G.G. AN­DER­SON: Psssst!! Aber ja, es stimmt. Die 60 war schon ko­misch, die 70 ist es erst recht. Die Al­ter­na­ti­ve wä­re, tot zu sein – wer will das schon? Ge­sund­heit­lich geht es mir so gut wie schon seit Lan­gem nicht mehr, der Er­folg wirkt wie ein Ad­re­na­lin-Kick! STADLPOST: Stimmt es, dass Sie sich mal bei ei­ner Fes­te-Show von Flo­ri­an Sil­be­rei­sen da­ne­ben­be­nom­men ha­ben? G.G. AN­DER­SON: Es gab da ei­ne Ge­ne­ral­pro­be und ich dach­te, ach, muss ich nicht ma­chen – da set­ze ich mich mal lie­ber an die Ho­tel­bar. Das kam dann bei dem Pro­du­zen­ten Micha­el Jür­gens ver­ständ­li­cher­wei­se nicht so gut an. Aber ich ha­be ge­hört, dass Herr Jür­gens nicht nach­tra­gend ist. Viel­leicht wer­de ich ja bald mal wie­der in ei­ne sei­ner Shows ein­ge­la­den, jetzt, wo ich so ein er­folg­rei­ches Al­bum am Start ha­be …

STADLPOST: In den 80ern müs­sen Sie ja Tag und Nacht ge­ar­bei­tet ha­ben – bei den vie­len Hits, oder?

G.G. AN­DER­SON: Da war man wild und er­folgs­hung­rig. 1981 sang ich ja noch auf Eng­lisch. Als ich das ers­te Mal von null in die Top Ten kam, ha­be ich das gar nicht so rich­tig rea­li­siert. Heu­te neh­me ich sol­che Er­fol­ge tat­säch­lich in­ten­si­ver wahr. 1984 hab ich dann erst­mals deutsch ge­sun­gen und war oft bei der Schla­ger­pa­ra­de und der Hit­pa­ra­de auf den vor­de­ren Chart­plät­zen ver­tre­ten. In­zwi­schen ge­he ich mit dem Er­folgs­druck ge­las­se­ner um …

STADLPOST: Wie äu­ßert sich das? G.G. AN­DER­SON: Ich kann mir aus­su­chen, was ich ma­chen will. Tour, Al­bum, Kreuz­fahrt, Auf­tritt oder Ur­laub. Ich lie­be zum Bei­spiel Wi­en. Und mei­ne Frau ist im­mer da­bei. Das ge­nie­ße ich sehr! ■

Seit 31 Jah­ren glück­lich ver­hei­ra­tet: Mo­ni­ka be­glei­tet ih­ren G.G. auf fast al­len Ter­mi­nen

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