MA­XI­MI­LI­AN ARLAND BE­SUCH VON SEI­NEM BRU­DER

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Als sü­ße, klei­ne Mu­si­kan­ten stürm­ten Ma­xi­mi­li­an und Jo­han­nes Arland jah­re­lang im Trio mit ih­rem Va­ter Hen­ry Arland (72) die Volks­mu­sik­charts. „Das war da­mals der Wahn­sinn! Als Kin­der­stars Ma­xi und Hansi ha­ben wir viel er­reicht. Je­des Wo­che­n­en­de Kon­zer­te und TV-Auf­trit­te. Un­se­re El­tern ha­ben aber dar­auf ge­ach­tet, dass wir bei all dem Er­folg im­mer noch ge­nug Kind­heit hat­ten“, er­in­nert sich Ma­xi­mi­li­an (37). Dann die Wen­de: Nach zehn ge­mein­sa­men Jah­ren woll­te Jo­han­nes mu­si­ka­lisch et­was an­de­res ma­chen. „Plötz­lich woll­te er mit Schla­ger nichts mehr zu tun ha­ben. Das war ein Schock – nicht nur für die Fans. Und erst sei­ne Haa­re! Wir ha­ben al­le nicht ver­stan­den, war­um er Reg­gae­Mu­sik ma­chen woll­te“, so Ma­xi­mi­li­an. „Ich bin da­mals aus­ge­bro­chen, weil ich mich selbst ver­wirk­li­chen woll­te. Ich stand kurz vor dem Fach­ab­itur und spür­te, dass ich nicht ewig auf der Schie­ne des volks­tüm­li­chen Schla­gers wei­ter­ma­chen woll­te“, er­klärt Jo­han­nes. Mit der Band „Sun­ri­se Tri­be“tour­te er nach sei­nem Aus­stieg aus der Volks­mu­sik ab 2003 durch Eu­ro­pa, spiel­te auf vie­len Fes­ti­vals. In­zwi­schen ist der 34-Jäh­ri­ge un­ter dem Künst­ler­na­men „So­li­on“als Mu­si­ker, Ton­tech­ni­ker, Pro­du­zent, Song­wri­ter, Sän­ger und Kom­po­nist er­folg­reich. Der gro­ße Bru­der in­des­sen blieb sei­ner Mu­sik­rich­tung treu. „Ich füh­le mich dort wohl, ich ken­ne da al­le und ha­be die Mög­lich­keit, noch mehr dar­aus zu ma­chen“, weiß Ma­xi­mi­li­an. Vie­le Shows („Mu­sik­damp­fer“, „Me­lo­di­en der Her­zen“, „Mu­sik auf dem Lan­de“oder ak­tu­ell das Sat.1 Gold-For­mat „Der Schla­ger­bul­li – Hei­mat on Tour“), zwölf Mil­lio­nen ver­kauf­te Ton­trä­ger und aus­ver­kauf­te Tour­ne­en ge­hen seit­dem auf sein Er­folgs­kon­to. Jo­han­nes, der die gan­ze Welt be­reist hat, lebt in­zwi­schen am Chiem­see. Ma­xi­mi­li­an hat in Berlin sei­nen neu­en Le­bens­mit­tel­punkt ge­fun­den. Auch wenn sie mu­si­ka­lisch ge­trenn­te We­ge ge­hen und weit ent­fernt von­ein­an­der woh­nen, sind sie im­mer noch ein gu­tes Brü­der-Ge­spann. Und sie sind si­cher, dass ih­re El­tern, die in­zwi­schen bei­de neue Part­ner ge­fun­den ha­ben, stolz auf sie sind: „Wir sind gu­te Söh­ne.

Und wir ha­ben ei­ne tol­le Patch­work-Fa­mi­lie!“■

Die bei­den wa­ren schon im­mer sehr krea­tiv. Als Kin­der spiel­ten sie da­heim die Mi­ni­Play­back­Show nachAus­flug an den Schlach­ten­see in Berlin: Auch wennsie mu­si­ka­lisch längst ge­trenn­te We­ge ge­hen, blei­ben sie als Brü­derun­zer­trenn­lich

Jo­han­nes lebt jetzt inPri­en am Chiem­see, kommt aber öf­ter nach Berlin

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