TIERG’SCHICHT JÜR­GEN DREWS UND SEI­NE HUN­DE

Fa­mi­lie, Mu­sik, Hun­de – mehr braucht der Sän­ger nicht zum Glück­lich­sein. Seit er als klei­ner Jun­ge ei­nen Da­ckel­wel­pen ge­schenkt be­kam, war er nie wie­der oh­ne Vier­bei­ner

Stadlpost - - Stadl Inhalt -

Bac­ci“ist ita­lie­nisch und heißt „Küss­chen“. Und da­von gibt es im Hau­se Drews ei­ne gan­ze Men­ge.

Vor al­lem, wenn Herr­chen Jür­gen von ei­nem sei­ner Auf­trit­te wie­der nach Hau­se kommt: Nach Ehe­frau Ra­mo­na war­ten schon drei sü­ße klei­ne Vier­bei­ner dar­auf, ih­ren Chef ge­büh­rend zu be­grü­ßen. Wo­bei „Chef“viel­leicht nicht ganz der rich­ti­ge Aus­ruck ist. Denn der „Kö­nig von Mallor­ca“führt da­heim al­les an­de­re als ein stren­ges Re­gi­ment. Er kann der wil­den Ras­sel­ban­de ein­fach nichts ab­schla­gen oder gar bö­se auf sie sein – selbst wenn im Wohn­zim­mer mal et­was da­ne­ben­geht … Das kommt zum Glück im­mer sel­te­ner vor. „Wir hat­ten ja ganz lan­ge fünf Hun­de. Un­se­re nied­li­che Da­ckel­da­me ,Fi­en­chen‘, die völ­lig auf Jür­gen ge­eicht war. Dann Da­ckel-Mix-Rü­de ,Ma­xi‘ aus Ru­mä­ni­en, un­se­re sü­ße Bo­lon­ka-Hün­din ,Avel‘ und ih­re Ba­bys ,Gi­psy‘ und ,Bac­ci‘. Fi­en­chen ist vor ei­ni­gen Jah­ren in ho­hem Al­ter ver­stor­ben und un­se­re ,Avel‘ wur­de 2014 an­ge­fah­ren und starb lei­der an den Fol­gen des Un­falls“, er­zählt Ra­mo­na Drews. Seit vie­len Jah­ren schon sind sie und ihr Mann ak­ti­ve Tier­schüt­zer. Nicht nur auf Mallor­ca, wo sie pri­va­te Tier­hilfs-Or­ga­ni­sa­tio­nen un­ter­stüt­zen. Son­dern auch da­heim im Müns­ter­land. Das na­he ge­le­ge­ne Tier­heim „Coes­feld, Dül­men und Um­ge­bung e. V.“ist sehr froh, mit dem Sän­ger und sei­ner Frau so pro­mi­nen­te Un­ter­stüt­zung zu be­kom­men. Wenn die Zeit es zu­lässt, schau­en die bei­den dort auch per­sön­lich vor­bei. Ein Le­ben oh­ne Hun­de – für Ra­mo­na und Jür­gen Drews ein­fach un­denk­bar. „Dass ‚Ma­xi‘ un­se­re ,Avel‘ deck­te, hat uns ziem­lich über­rascht. Er war ja erst sie­ben Mo­na­te alt!

Er kam aus ei­ner Tö­tungs­sta­ti­on zu uns“, er­zählt Ra­mo­na, die auch ei­ne pas­sio­nier­te Rei­te­rin ist. „Aber als die Klei­nen erst­mal da wa­ren, stand schnell fest: Die blei­ben auch bei uns!“Denn ein Blick aus den put­zi­gen Knopf­au­gen reich­te, da­mit der Schla­ger­star und sei­ne Frau für im­mer ihr Herz an „Bac­ci“und „Gi­psy“ver­lo­ren. ■

Jür­gen Drews und sei­ne Fa­mi­lie ver­brin­gen ei­nen Groß­teil des Jah­res auf Mallor­ca. Auch dort ist die Not der Tie­re oft groß. Sie wer­den miss­han­delt, aus­ge­setzt oder ein­fach auf den Müll ge­wor­fen. „Wir ha­ben erst kürz­lich wie­der ei­nen

Hund aus der Tö­tungs­sta­ti­on ge­holt. Er wä­re sonst ein­ge­schlä­fert wor­den. Er heißt ,Ru­di‘ – und wird jetzt über ei­ne pri­va­te Tier­hilfs-Initia­ti­ve ver­mit­telt.

Wir ken­nen vie­le Tier­freun­de und Tier­schüt­zer auf der In­sel“, er­zählt Ra­mo­na Drews

STADLPOST.

Der­zeit le­ben drei Hun­de bei Ra­mo­na und Jür­gen. Zwei da­von se­hen Sie hier: Misch­ling Ma­xi und sei­ne Toch­ter Gi­psy

Fi­en­chen Ei­ne gro­ße Lie­be: Da­ckel­da­meJür­gen fi­xiert. war völ­lig auf Herr­chensie fast über­all mitEr nahm

Newspapers in German

Newspapers from Austria

© PressReader. All rights reserved.