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Pupp Journal (CZ+DE) - - Puppjournal -

am 3. Ju­li 1768 ver­an­stal­te­te Tet­sch­ner Graf Jo­sef Thun in der Pupp­schen Al­lee zu Eh­ren der Her­zo­gin von Mei­nin­gen ein Schach­spiel mit „le­ben­di­gen Fi­gu­ren“, d. h. mit ver­klei­de­ten Mäd­chen und Jun­gen im Al­ter von 10-12 Jah­ren.

Spie­ler der Schach­par­tie wa­ren Graf Thun und Ba­ron Jo­sef Hein­rich von Rack­nitz aus Dres­den, säch­si­scher Na­tur­wis­sen­schaft­ler und Au­tor des be­deu­ten­den Bu­ches über Geo­lo­gie in Karls­bad. Graf Thun er­teil­te die An­wei­sun­gen zu Zü­gen der Kin­der auf ei­nem gro­ßen, mit Sand aus­ge­streu­ten Schach­brett, aus den Fens­tern des Böh­mi­schen Saa­les (manch­mal wird an­ge­ge­ben, dass er so mit ge­zück­tem Sä­bel tat). Thun war be­kannt da­durch, dass er sei­ne Gäs­te nicht nur in Karls­bad oft mit Luft­bal­lon­stei­gen un­ter­hielt.

In der Karls­ba­der Re­gi­on nahm 1794 die Por­zel­lan­fa­brik Thun ih­re Tä­tig­keit auf.

Un­ter dem Gra­fen Franz Jo­sef Thun, ih­rem da­ma­li­gen Be­sit­zer, stieg sie zu ei­nem der nam­haf­tes­ten Her­stel­ler auf, so dass Karls­ba­der Re­gi­on in Eu­ro­pa bald „Her­stel­lungs­zen­trum des Wei­ßen Gol­des“ge­nannt wur­de. Be­kannt für die Qua­li­tät des Por­zel­lans wur­de das Un­ter­neh­men zum Hof­lie­fe­ran­ten des kai­ser­li­chen Hofs in Wi­en be­stellt. Auch im Grand­ho­tel Pupp ser­vie­ren wir un­se­ren Gäs­ten auf dem Thun Por­zel­lan. Es sind meh­re­re De­si­gn­li­ni­en ge­wählt. Die Spit­zen­rei­he in ei­ner Jahr­hun­der­te al­ten Tra­di­ti­on trägt den Na­men Ber­na­dot­te und Sie kön­nen sie im Ca­fé Pupp be­wun­dern. Das Por­zel­lan fin­den Sie auch im Ho­tel Pupp Shop.

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