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Pupp Journal (CZ+DE) - - News -

In die­sem Jahr ver­ge­hen 10 Jah­re seit der Urauf­füh­rung des Ja­mesBond-Fil­mes Ca­si­no Roya­le. Der 21. Film der Se­rie über den be­rühm­ten Agen­ten 007 wur­de im Grand­ho­tel Pupp ge­dreht. Im Film ist es als Ho­tel Sple­ndi­de in Mon­te­ne­gro zu se­hen. Wenn Sie je in un­se­rem Ho­tel zu Gast ge­we­sen sind, sind Sie si­cher durch die glei­chen Rä­um­lich­kei­ten wie Da­ni­el Craig und sein Bond-Girl Eva Gre­en ge­schrit­ten. Ein wei­te­res Ju­bi­lä­um fei­ert das Grand­ho­tel Pupp dank sei­ner Ge­schich­te. Im Jah­re 1701 wur­de der Grund­stein des äl­tes­ten der Ge­bäu­de ge­legt. Be­reits 315 Jah­re lang ge­hört es nun zu den Sym­bo­len der Stadt Karls­bad, der Hauch von 315 Jah­ren Tra­di­ti­on weht uns aus sei­nen gran­dio­sen Rä­um­lich­kei­ten ent­ge­gen. Das größ­te Ju­bi­lä­um ent­fällt im Jah­re 2016 auf die Per­sön­lich­keit Karls IV. Der elf­te böh­mi­sche Kö­nig und gleich­zei­tig der ers­te, der auch Kai­ser des Hei­li­gen Rö­mi­schen Rei­ches ge­wor­den ist, hat am 14. Mai 1316 das Licht der Welt er­blickt. Be­reits mit sie­ben Jah­ren wur­de er mit Blan­ca Mar­ga­re­te von Va­lois ver­mählt und ge­lang­te an den fran­zö­si­schen Hof. Der Auf­ent­halt dort hat Karl sehr be­ein­flusst. Er war au­ßer­ge­wöhn­lich ge­bil­det und in­tel­li­gent, er sprach flie­ßend fünf Spra­chen. Sei­ne Macht nutz­te er zur Kon­so­li­die­rung des böh­mi­schen Staa­tes, der seit sei­ner Zeit als Koruna čes­ká – Böh­mi­sche Kro­ne – be­kannt war. Der Kai­ser war un­ter an­de­rem der Au­tor des be­deu­tends­ten Grund­ge­set­zes des Rö­mi­schen Rei­ches, der Gol­de­nen Bul­le. Als böh­mi­scher Kö­nig mach­te er sich vor al­lem durch die Grün­dung der Uni­ver­si­tät in Prag, die Er­rich­tung der Pra­ger Neu­stadt, den Bau der stei­ner­nen Karls­brü­cke über die Mol­dau in Prag und der Burg Karl­stein ver­dient. Als Kind pfleg­te er mit sei­ner Mut­ter und sei­nen Ge­schwis­tern auf die Burg El­bo­gen (Lo­ket) zu fah­ren. Trotz un­schö­ner Er­in­ne­run­gen in Ver­bin­dung mit dem ge­stren­gen Va­ter wand er sich nicht von der Burg ab und hielt sich im er­wach­se­nen Al­ter ver­hält­nis­mä­ßig oft auf El­bo­gen auf. Au­ßer der Er­le­di­gung staat­li­cher An­ge­le­gen­hei­ten wid­me­te sich Karl IV. der Jagd von Wild im kö­nig­li­chen Ge­he­ge, das bis zum Tal des Flüss­chens Tepl reich­te. Hier ha­ben die Sa­gen über die Ent­de­ckung der hei­ßen Heil­quel­len ih­ren Ur­sprung, über die Grün­dung der frei­en kö­nig­li­chen Stadt, da­mals Te­plé Láz­ně u Lok­te – (War­mes Bad bei El­bo­gen) ge­nannt, das heu­te welt­be­rühm­te Karls­bad.

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