HIS­TO­RI­SCHE AU­GEN­BLI­CKE

Pupp Journal (CZ+DE) - - News -

Im Jah­re 1960 wa­ren die De­pen­dan­cen vom Grand­ho­tel Mo­skva-Pupp die Häu­ser At­lan­tic, Horník (Berg­mann) und Se­vas­to­pol. Ins­ge­samt hat­te der Ho­tel­ko­loss 1080 Bet­ten. Im Ho­tel gab es drei Re­stau­rants, die Bar Flo­ren­ti­na, ei­ne Alt­böh­mi­sche Bier­stu­be, ein Ca­fe, ei­ne Selbst­be­die­nung, als auch der Fri­seur­sa­lon und ei­ne Dau­er­aus­stel­lung von Por­zel­lan, Glas und Jag­d­ar­ti­kel. In der da­ma­li­gen Wer­bung wird das Grand­ho­tel Mo­skva-Pupp mit Recht als das größ­te Ge­sell­schafts­zen­trum von Karls­bad be­zeich­net. 1964 Die ers­te gro­ße Nach­kriegs­re­kon­struk­ti­on vom Grand­ho­tel Mo­skva-Pupp ver­lief in den Jah­ren 1964-1968. In man­cher Hin­sicht war sie zum Tra­di­ti­ons­ho­tel sehr emp­fin­dungs­los. Gro­ße Kri­tik ern­te­te der An­bau der neu­en ge­schlos­se­nen Frei­luft­ve­ran­da und zu gro­ßen Be­dau­ern wur­de der glä­ser­ne Ufer­kon­zert­pa­vil­lon - Som­mer-Bar Flo­ren­ti­na ab­ge­ris­sen. 1965 Im Saal des Grand­ho­tels fand ein fest­li­ches in­ter­na­tio­na­les Tref­fen der Po­li­ti­ker und Jour­na­lis­ten statt, was ein be­weis­kräf­ti­ges Zeug­nis des po­li­ti­schen Auf­tau­ens zwi­schen dem Os­ten und dem Wes­ten war. In die­sem Jah­re dreh­te man hier man­che Sze­nen vom tsche­chi­schen Film Svat­ba s pod­mínk­ou (Hoch­zeit mit Be­din­gung). 1966 Im Jah­re 1966 er­rich­te­te man den Eng­li­schen und Fran­zö­si­schen Sa­lon für Hoch­zei­ten und Ban­ketts. Am Ho­tel­haupt­ein­gang wur­de ei­ne tech­ni­sche Neu­heit auf­ge­stellt, ein Schuh­putz­au­to­mat. Von Mai bis Ok­to­ber wech­sel­ten sich im Grand­ho­tel Mo­skvaPupp die Rei­se­grup­pen von Ur­lau­bern aus der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land und West­ber­lin. Be­rühm­te Gäs­te: Scheich Ab­dal­lah Dz­ab­ir Sab­bah, die ira­ni­sche Prin­zes­sin As­raf Pahlavi, der so­wje­ti­sche As­tro­naut Ju­rij Ga­ga­rin. 1967 Im April wur­de nach Wie­der­her­rich­tung das Park­ho­tel Pupp und der Fest­saal mit der neu­en und zu sei­ner Zeit sehr mo­der­nen Bar Flo­ren­ti­na in Be­trieb ge­setzt. Sie war für ih­re glä­ser­nes und voll be­leuch­te­tes Tanz­par­kett be­liebt. Fer­tig war auch der Park­platz vor dem Park­ho­tel. 1968 Wäh­rend des In­ter­na­tio­na­len Film­fes­ti­vals wohn­te im Grand­ho­tel Mo­skva der fran­zö­si­sche Schau­spie­ler Pier­re Bri­ce, da­mals schon durch sei­ne Film­rol­le des In­dia­ner­häupt­lings Vin­ne­tou be­kannt. Wäh­rend sei­nes Be­su­ches war das Ho­tel von Men­schen­men­gen der Au­to­gramm­jä­ger be­la­gert. Fort­set­zung folgt.

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