SE­HENS­WÜR­DIG­KEI­TEN & MONUMENTE

Rund­fahrt durch das Unesco-Welt­kul­tur­er­be

Bordeaux Entdecken - - SEHENSWÜRDIGKEITEN & MONUMENTE -

1 MO­NU­MENT AUX GIRONDINS (MO­NU­MENT DER GIRONDINER)

Ei­ne Hom­mage an die Ab­ge­ord­ne­ten der Gi­ron­de, Op­fer des Ter­rors. „Die ket­ten­bre­chen­de Frei­heit“tri­um­phiert hoch oben auf der Säu­le in ei­ner Hö­he von 43 m (1895 - 1901), die die Es­pla­na­de des Quin­con­ces über­ragt.

2 MAISON GOBINEAU (HAUS GOBINEAU)

Das 1788 er­bau­te „Fla­t­i­ron Buil­ding“nach Bor­de­lai­ser Art, der Sitz des Con­seil In­ter­pro­fes­si­onnel du Vin de Bordeaux ist mit sei­ner Wein­bar ei­ne wahr­haf­ti­ge "In­sti­tu­ti­on".

3 GRAND-THÉÂTRE

(SITZ DER NA­TIO­NA­LEN OPER VON BORDEAUX)

Ein prunk­vol­les Ge­bäu­de, ein Kunst­werk eu­ro­päi­scher Ar­chi­tek­tur, des­sen Trep­pen­haus dem Ar­chi­tek­ten der Oper Gar­nier in Paris als Mo­dell dien­te. Vor ihm er­hebt sich ein Por­tal mit zwölf stei­ner­nen Sta­tu­en (neun Mu­sen in Be­glei­tung von Mi­ner­va, Ve­nus und Ju­no). Er ist ei­ner der schöns­ten Ver­an­stal­tungs­sä­le des 18. Jahr­hun­derts welt­weit.

4 ÉGLISE NOTRE-DA­ME (KIR­CHE NOTRE-DA­ME)

Die­se von den Ja­ko­bi­nern er­bau­te Kir­che ist cha­rak­te­ris­tisch für die ba­ro­cken Bau­ten der Ge­gen­re­for­ma­ti­on. Zahl­rei­che his­to­ri­sche Fil­me wur­den auf ih­rem Vor­platz ge­dreht.

5 COUR MABLY (HOF MABLY)

Kreuz­gang des ehe­ma­li­gen Do­mi­ni­ka­ner­klos­ters, heu­te Sitz der Re­gio­na­len Rech­nungs­kam­mer und Ort für Aus­stel­lun­gen und Kon­zer­te.

6 PORTE DIJEAUX (DIJEAUX-TOR)

Er­baut von Mi­chel Voi­sin zwi­schen 1748 und 1753 nach Zeich­nun­gen von Por­tier mit Skulp­tu­ren von Fran­cin. Ei­ner der mo­nu­men­ta­len Ein­gän­ge der Stadt, der sich zu ei­ner der schöns­ten baum­be­pflanz­ten Grün­an­la­gen, dem Place Gam­bet­ta, hin öff­net.

7 PA­LAIS ROHAN, HO­TEL DE VIL­LE (ROHAN-PA­LAST, RAT­HAUS)

Er­baut zwi­schen 1771 und 1783. Nach der Re­vo­lu­ti­on wird die­ser im Jah­re 1800 zur Prä­fek­tur der Gi­ron­de, an­schlie­ßend zum Kai­ser­pa­last, zur kö­nig­li­chen Re­si­denz und schließ­lich zum Rat­haus um 1837. Ein ele­gan­ter Gar­ten ver­län­gert sei­ne Sa­lons bis hin zum Ein­gang des Kunst­mu­se­ums.

8 CATHÉDRALE ST-AN­DRÉ ET TOUR PEY-BERLAND (HEILIGE-ANDRE­AS-KA­THE­DRA­LE UND PEY-BERLAND-TURM)

In der zwi­schen dem 12. und 16. Jahr­hun­dert er­bau­ten go­ti­schen Ka­the­dra­le fan­den zwei kö­nig­li­che Hoch­zei­ten statt, zwi­schen Eleo­no­re von Aqui­ta­ni­en und dem zu­künf­ti­gen Lud­wig VII. so­wie je­ne von An­ne von Ös­ter­reich und Lud­wig XIII. Der Tour Pey Berland, ein im 15. Jahr­hun­dert er­bau­ter und frei ne­ben der Ka­the­dra­le ste­hen­der Turm bie­tet ei­nen ein­zig­ar­ti­gen Aus­blick über die Stadt.

9 MUSÉE D’AQUITAINE (MU­SE­UM VON AQUI­TA­NI­EN)

Die­ses Mu­se­um er­zählt die Ge­schich­te von Aqui­ta­ni­en und ins­be­son­de­re von Bordeaux von der Vor­ge­schich­te bis zur heu­ti­gen Zeit.

10 GROS­SE CLOCHE (GROS­SE GLOCKE)

His­to­ri­scher Glo­cken­turm der Stadt und ein­zi­ger Über­rest des ehe­ma­li­gen Ver­tei­di­gungs­to­res aus dem 13. Jahr­hun­dert. Die 1775 vom Gie­ßer Tur­mel ge­gos­se­ne Glocke wiegt 7800 kg.

11 PLACE FERNAND-LAFARGUE (FERNAND-LAFARGUE-PLATZ)

Frü­he­rer Platz des al­ten Mark­tes (1155), wo einst der Schand­pfahl stand. Heu­te ist er, wie auch die Rue Saint Ja­mes, ei­ner der neu­en In­si­der­or­te von Bordeaux mit zahl­rei­chen Re­stau­rants, Wein­bars und krea­ti­ven Bou­ti­quen.

12 PORTE CAILHAU (CAILHAU-TOR)

Ehe­ma­li­ges Ver­tei­di­gungs­tor (1493 - 1496), das Kö­nig Karl VIII. ge­wid­met war, dem Sie­ger der Schlacht von For­no­vo di Ta­ro (Ita­li­en). In­ter­es­san­ter Be­such und Aus­sichts­turm mit Pan­ora­ma­blick.

13 ÉGLISE SAINT-PIER­RE (SAINT-PE­TER-KIR­CHE)

Zwi­schen dem 14. und 15. Jahr­hun­dert er­bau­te Kir­che am Ort des ehe­ma­li­gen gallo­ro­ma­ni­schen Ha­fens. Der Platz und die en­gen stein­ge­pflas­ter­ten Sträß­chen stel­len das „Al­te Bordeaux“dar.

14 PLACE DU PARLEMENT (PAR­LA­MENT-PLATZ)

Der ita­lie­nischs­te Platz der Stadt, der 1754 auf Ent­schei­dung des In­ten­dan­ten Tour­ny er­schaf­fen wur­de. In sei­nem Zen­trum er­hebt sich ein Spring­brun­nen von Lou­is Gar­ros (1865), der von zahl­rei­chen Re­stau­rants um­ge­ben ist.

15 PLACE DE LA BOURSE (PLATZ DER BÖRSE)

Die­se Rea­li­sie­rung aus dem Zeit­al­ter der Auf­klä­rung äh­nelt von al­len Plät­zen in Bordeaux Ver­sailles am meis­ten. Von Jac­ques Ga­b­ri­el zwi­schen 1729 und 1733. Der einst Place Roya­le ge­nann­te Platz mit dem Hô­tel de la Bourse war im 18. Jahr­hun­dert der Ort, an dem die Prei­se für Wa­ren fest­ge­legt wur­den. Der mit­tig ste­hen­de Spring­brun­nen der Drei Gra­zi­en (Fon­tai­ne des Trois Grâces) (1869) stellt das Ju­wel des Plat­zes dar. Das Welt­kul­tur­er­be von Bordeaux im süd­li­chen Teil ist ei­nen Be­such wert!

16 MIROIR D’EAU (WASSERSPIEGEL)

Schlüs­sel­ele­ment des Pro­jek­tes des Land­schafts­ar­chi­tek­ten Mi­chel Cou­ra­joud aus dem Jah­re 2007, das im Rah­men der Neu­ge­stal­tung der Ufer­stra­ße ent­lang der Ga­ron­ne rea­li­siert wur­de. Der Wasserspiegel ist zum Em­blem und be­vor­zug­ten Platz zum Fla­nie­ren der Ein­woh­ner und Kin­der ge­wor­den.

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