Prak­ti­sche In­fos

Vertical (German) - - ENTDECKUNG -

An­rei­se

Das Shuang­qio-Tal liegt par­al­lel zu dem der Vier Schwes­tern, in dem sich der Si­gu­niang fin­det. Zahl­rei­che Sei­ten­tä­ler ge­hen von die­sen bei­den Haupt­ach­sen ab. Al­le bie­ten in­ter­es­san­te Gra­nit­gip­fel. Nach Shuang­qio ge­langt man per Über­land­bus vom Bus­bahn­hof in Cheng­du. An­dern­falls kann man ein Ta­xi neh­men, das rund das Fünf­fa­che kos­tet. Die­ses soll­te man vor­zugs­wei­se schon vor der An­rei­se nach Cheng­du mit der Hil­fe lo­ka­ler Klet­te­rer or­ga­ni­sie­ren, da die Kos­ten vor Ort deut­lich hö­her aus­fal­len.

Vi­sa und Per­mit

Für je­de Rei­se nach Chi­na ist ein Vi­sum not­wen­dig, bei Auf­ent­hal­ten un­ter ei­nem Mo­nat wird es al­ler­dings recht schnell aus­ge­stellt. Bei län­ge­ren Rei­sen ist der Auf­wand hö­her, mach­bar ist aber al­les. Of­fi­zi­ell be­nö­tigt man für ei­ne Be­stei­gung im Si­gu­ni­an­gMas­siv ein Per­mit. So­wohl für den Gip­fel­gang als auch für die Be­glei­tung durch ei­nen Ver­bin­dungs­of­fi­zier muss man be­zah­len. Die Ge­neh­mi­gung für ei­ne Trek­kin­gtour be­zahlt man hin­ge­gen di­rekt am Par­k­ein­gang, der sich am Be­ginn des Shuang­qio-Tals fin­det.

Un­ter­kunft und Ver­sor­gung

In Cheng­du ist das Mi­xHos­tel ei­ne gu­te Adres­se. Die meis­ten Ein­käu­fe soll­te man eben­falls in Cheng­du er­le­di­gen, wo es auch gro­ße Su­per­märk­te nach eu­ro­päi­schem Vor­bild gibt. An­dern­falls re­du­ziert sich das An­ge­bot schnell auf ge­trock­ne­tes Fleisch süß-sau­er und Pil­ze. In Ri­long, in­mit­ten der Si­gu­niang-Tä­ler, fin­den sich ver­schie­de­ne Gu­est­hou­ses, dar­un­ter das Ice­dRo­cked Gu­es­tHou­se. Der Be­sit­zer Tam­way spricht sehr gut Englisch, was eher sel­ten und in die­sem Fall sehr hilf­reich ist. In Ri­long fin­det man klei­ne­re Le­bens­mit­tel­ge­schäf­te, dar­un­ter ei­nen An­bie­ter hand­ge­mach­ter Reis­nu­deln, so­wie meh­re­re Re­stau­rants. Ri­long bie­tet auch bei den Über­nach­tungs­mög­lich­kei­ten et­was mehr Kom­fort als die Tä­ler, aber je­der Ein­tritt in den Park muss aufs neue be­zahlt wer­den und ver­langt nach bü­ro­kra­ti­schem Auf­wand. Im Shuang­qio-Tal, gibt es eben­falls meh­re­re Fa­mi­ly Gu­est­hou­ses, die ei­ner Un­ter­kunft im fa­mi­liä­ren Um­feld ent­spre­chen und wahl­wei­se auch mit Früh­stück, Mit­tag- und Abend­es­sen buch­bar sind. Emp­feh­lens­wert ist das Haus von Su­ji, das Four Co­lors Moun­ta­ins. Su­ji rich­tet sich nach den Be­dürf­nis­sen der Klet­te­rer, selbst wenn er kein Wort Englisch spricht. An­sons­ten ist er sehr hilfs­be­reit in al­len Be­lan­gen, die den Park­zu­gang be­tref­fen. Ach­tung: Wäh­rend der chi­ne­si­schen Fe­ri­en An­fang Ok­to­ber sind al­le Un­ter­künf­te voll be­legt. Die rest­li­che Zeit über sind al­ler­dings kei­ne Re­ser­vie­run­gen not­wen­dig.

Ver­kehr

Im Tal ver­keh­ren klei­ne­re Tou­ris­ten­bus­se. Muss es schnell

Au­re­lie, Elo­die und Si­mon ge­nie­ßen ei­ni­ge Son­nen­strah­len am Gip­fel des Four Pigs Peak.

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