Prak­ti­sche In­fos

Vertical (German) - - VERTICAL KLASSIKER -

AN­FAHRT

Aus dem Rhô­ne­tal über den Fur­ka­pass (2 429 Me­ter) und dann noch ei­ni­ge Me­ter wei­ter in Rich­tung An­der­matt. In ei­nem klei­nen Ort liegt die Fur­kahüt­te und links da­von ein gro­ßer Park­platz.

HÜT­TE

Si­de­len­hüt­te, 041 887 02 03, www.si­de­len-hu­et­te.ch

ZUSTIEG

Über ei­nen Wan­der­weg ge­langt man bis zur Hüt­te, die man lin­ker­hand um­geht, um auf den fla­chen, Ge­röll über­sä­ten Glet­scher zu kom­men. Über die­sen bis zum Wand­fuß. Den So­ckel rechts lie­gen las­sen (stei­les Ge­län­de, Vor­sicht bei Schnee­res­ten ge­bo­ten) und wei­ter auf ein mar­kan­tes Band (1h15).

MA­TE­RI­AL

Sehr gut ab­ge­si­cher­te Rou­te. Ein Dut­zend Pär­chen und ein 50-Me­terDop­pel­seil rei­chen. Je nach Schnee­ver­hält­nis­sen kön­nen Steig­ei­sen und Pi­ckel am Wand­fuß hilf­reich sein.

TO­PO

Plai­sir Selec­tion, (www.fi­l­i­dor.ch)

ERST­BE­GE­HUNG

Be­ni Wen­ger und Jürg von Kä­nel, 1995.

ROU­TEN­VER­LAUF

Der Rou­ten­na­me steht am Ein­stieg. Die ers­te Seil­län­ge führt durch ei­nen Riss auf ei­ner hel­len Plat­te. Nach ei­ner Rechts­que­rung er­reicht man ein schma­les Band (5c). Wei­ter durch ei­ne dunk­le­re, far­bi­ge und sehr stei­le Fels­zo­ne mit wei­ßen Quarz­ein­schlüs­sen bis zu ei­nem klei­nen Über­hang (5c). Die drit­te Seil­län­ge führt erst nach links und dann gera­de nach oben. Er­neut et­was nach links que­ren um dann gera­de hoch bis zu ei­ner ge­neig­ten Plat­te. Der vier­te Stand liegt links, in der Nä­he ei­ner Kan­te (5c+). Links über die Kan­te (6a+, nicht obl.) zu ei­ner herr­li­chen, lan­gen Plat­te. Die sechs­te Seil­län­ge im Be­reich 4c führt zur Bus­hal­te­stel­le.

AB­STIEG

Per Ab­sei­len über die Rou­te oder ei­ne we­ni­ger stark fre­quen­tier­te Nach­bar­tour.

AL­TER­NA­TI­VEN

oder Schwei­zOst,

von San­dro von Kä­nel, Fi­l­i­dor Hani­moon im lin­ken Wand­teil ist et­was schwe­rer (durch­ge­hend 6a und 6a+ aber vom Stil her ähn­lich. Ein oder zwei Näch­te auf der Hüt­te er­lau­ben wei­te­re Klet­ter­aus­flü­ge in dem schö­nen Tal­kes­sel. In Rich­tung Nor­den lie­gen die Graue Wand und Win­ter­stock, noch wei­ter nörd­lich die Sal­bit­schi­jen. Zwi­schen den vier Päs­sen Grim­sel, Sus­ten, Obe­r­alp und Fur­ka gibt es zahl­lo­se Klet­ter­mög­lich­kei­ten in fan­tas­ti­schem Am­bi­en­te.

Die Rou­te ist mit selt­sa­men Quart­z­adern ge­spickt.

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