SAR­DI­NI­EN

Vertical (German) - - WANDBUCH -

Tor­ri di San Pan­ta­leo

Die Grup­pe von Tür­men er­hebt sich in nächs­ter Nä­he des Or­tes glei­chen Na­mens in der Re­gi­on Gall­u­ra, die den nörd­li­chen Zip­fel der In­sel bil­det. Die ba­rock an­mu­ten­den Gra­nit­tür­me wer­den be­reits seit den 1970er Jah­ren von Klet­te­rern be­sucht. Die aben­teu­er­li­che Klet­te­rei führt durch ab­ge­run­de­te, an­stren­gen­de Ris­se zwi­schen über­hän­gen­den Vor­sprün­gen. Ge­klet­tert wird haupt­säch­lich an zwei Tür­men: Am 366 Me­ter ho­hen Tor­re Sant’Andrea fin­den sich bis zu 120 Me­ter lan­ge Rou­ten. Noch be­ein­dru­cken­der ist laut Mau­ri­zio Oviglia die 420 Me­ter ho­he Pun­ta Bal­ba­ca­nu. Hier fin­det sich ei­ne Rou­te von Ales­san­dro Go­gna, wei­te­re Li­ni­en sind bis zu 220 hoch. Mau­ri­zio Oviglia und Fa­bio Er­riu woll­ten ur­sprüng­lich die Rou­te T39° von San­dro Go­gna und Mar­co Mar­ro­su aus dem Jahr 2000 wie­der­ho­len. Da sie den Ein­stieg nicht fan­den, er­öff­ne­ten sie ei­neVa­ri­an­te über drei Seil­län­gen die sie dia­go­nal in die T 39° führ­te und ei­nen gu­ten Ein­blick in die zen­tra­len Über­hän­ge der Süd­west­wand er­mög­lich­te. Am 7. März kehr­ten die bei­den zu­rück und er­öff­ne­ten die spek­ta­ku­lä­re Un gra­nel­lo di sa­le: 330 Me­ter,VIII-,VII obl. im vor Ort üb­li­chen Trad­stil. Die at­trak­ti­ve Ecke zog Fa­bio Er­riu er­neut im Ju­ni an, wo er zu­sam­men mit den bei­den tsche­chi­schen Freun­den To­mas Krul und Ma­rel Fle­kal in der Nord­west­wand die Rou­te Il den­ti del dra­go (VII+,VI+ obl.,Trad­stil) ein­weih­te. Die Li­nie kreuzt die Via del Grot­to­ne und en­det links der Li­nie, die einst vom lei­der ver­stor­be­nen Mar­co Ang­hi­le­ri er­öff­net wur­de.

Fo­tos Mau­ri­zio Oviglia.

Pun­ta Bal­ba­ca­nu, Un­gra­nel­lo­di­sa­le (links), Il­den­ti­del­d­ra­go (rechts).

Fo­to Mau­ri­zio Oviglia.

Pun­ta Bal­ba­ca­nu, Un­gra­nel­lo­di­sa­le.

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