ARAVIS

Vertical (German) - - WANDBUCH -

Tours d’Areu

Thier­ry Pé­ril­lat und Ni­co­las Po­tard ha­ben den Über­hang, der durch die cha­rak­te­ris­ti­sche Riss­tour Vo­ie de la Vir­gu­le ge­prägt wird, ge­nau­er un­ter die Lu­pe ge­nom­men. Das Er­geb­nis ist ei­ne groß­ar­ti­ge, eben­so schwie­ri­ge wie äs­the­ti­sche Rou­te. Der Start er­folgt für zwei Seil­län­gen recht­er­hand der Vir­gu­le, da­von die ers­te in mä­ßi­gem 7a-Fels: „ Fürch­tet euch nicht, es sieht aus wie Pap­pe, hält aber!“, so Ni­co. Die zwei­te, be­ein­dru­cken­de Seil­län­ge reicht be­reits bis 8a, an­schlie­ßend folgt ei­ne Que­rung nach links auf ein Band, um auf die an­de­re Sei­te der Vir­gu­le zu wech­seln. Dort ver­läuft die über­hän­gen­de Rou­te Aguir­re. Wei­ter geht es er­neut durch ei­ne 8a-Seil­län­ge, ge­folgt von zwei 7c-Kra­chern: „ An ei­ne Boul­der­stel­le, um aus dem Über­häng zu ge­lan­gen, reiht sich ei­ne Griff­wüs­te, die äu­ßerst old school ist“, prä­zi­siert Ni­co. Da­nach kommt in Seil­län­ge Num­mer sechs ei­ne hüb­sche 6b/c-Ver­schnaufpau­se. Ins­ge­samt soll­te man für Gol­den to­wer bis zu 15 (3. Seil­län­ge) Pär­chen ein­ste­cken. Wer da­nach noch nicht aus­rei­chend er­mat­tet ist, kann noch die Rou­te Aguir­re (7b max) an­hän­gen.

Foto Clau­de Gar­di­en.

Tours d’Areu, Gol­denTo­wer.

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