Deut­scher Buch­preis geht an Robert Me­n­as­se

Vocable (Allemagne) - - Échos -

Robert Me­n­as­se wur­de von der Ju­ry zum Sie­ger des Deut­schen Buch­prei­ses ge­kürt. An­hand vie­ler Er­zähl­strän­ge ent­wirft der 63-jäh­ri­ge Au­tor in sei­nem Buch „Die Haupt­stadt“ein schil­lern­des Bild der EU-Bü­ro­kra­tie. Sei­ne Be­schrei­bun­gen der Cha­rak­te­re wir­ken tref­fend. Auch die Win­kel­zü­ge der Schwei­ne­markt­lob­by­is­ten, die nach Chi­na drän­gen, le­sen sich sehr wirk­lich­keits­nah. Doch die Hand­lung trägt in vie­lem auch sehr skur­ri­le und sa­ti­ri­sche Zü­ge. Das Gan­ze gip­felt im ver­rückt an­mu­ten­den Vor­schlag ei­nes ös­ter­rei­chi­schen EU-Be­am­ten, zu den „Ju­bi­lee“-Fei­er­lich­kei­ten der EU-Kom­mis­si­on Au­schwitz in den Mit­tel­punkt zu stel­len. Denn schließ­lich sei das Ver ni ch tungs­la­ger der Na­ti on al­so­zia lis­te nauch­so­zu sa­ge nUr­sprung der eu­ro­päi­schenI dee. Far­ce oderTr agi ko­mö­die: All dies ist Me­n­as­ses Buch.

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