Has­tors füh­len sich ge­täuscht

Al­no-In­ves­tor er­hebt mas­si­ve Vor­wür­fe ge­gen Ex-Chefs

Aalener Nachrichten - - VORDERSEITE -

PFULLENDORF (ben) - Die Un­ter­neh­mer­fa­mi­lie Has­tor, die sich über ih­re Be­tei­li­gungs­ge­sell­schaft Tahoe am Pful­len­dor­fer Kü­chen­bau­er Al­no be­tei­ligt hat, wirft frü­he­ren Vor­stän­den des Un­ter­neh­mens vor, sie nicht über das Aus­maß der Kri­se in­for­miert zu ha­ben. „Wir sind ge­täuscht wor­den“, sag­te ein Ma­na­ger aus dem Um­feld der Tahoe-Mut­ter Prevent. Hin­ter­grund ist die Un­ter­neh­mens­prä­sen­ta­ti­on, die Ba­sis der Be­tei­li­gungs­ver­hand­lun­gen ge­we­sen sei.

Der Al­no-Vor­stand ha­be im Ju­ni 2016 vor­ge­ge­ben, ei­nen Jah­res­um­satz von 564 Mil­lio­nen Eu­ro bei ei­nem ope­ra­ti­ven Ge­winn von 18,8 Mil­lio­nen Eu­ro er­rei­chen zu kön­nen, ob­wohl da schon klar ge­we­sen sein soll, dass die­se Zah­len nie zu schaf­fen ge­we­sen sind. „Das war die Grund­la­ge für un­se­ren Ein­stieg bei Al­no“, sag­te der Prevent-Ver­trau­te. Die frü­he­re Fi­nanz­che­fin Ipek De­mir­tas be­strei­tet das. Al­no be­fin­det sich seit Di­ens­tag in der Re­ge­lin­sol­venz.

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