Maas for­dert Auf­klä­rung von Da­ten­spei­che­rung

Aalener Nachrichten - - NACHRICHTEN & HINTERGRUND -

BER­LIN (AFP/dpa) - Bun­des­jus­tiz­mi­nis­ter Hei­ko Maas (SPD) hat be­sorgt auf ei­nen Be­richt über wo­mög­lich mas­sen­haf­te, il­le­ga­le Da­ten­spei­che­rung beim Bun­des­kri­mi­nal­amt (BKA) re­agiert. „Das sind sehr schwer­wie­gen­de Vor­wür­fe. Es muss sorg­fäl­tig auf­ge­klärt wer­den, in­wie­fern mas­sen­haft rechts­wid­rig Da­ten ge­spei­chert wur­den“, er­klär­te Maas am Mitt­woch in Ber­lin. Das Bun­des­in­nen­mi­nis­te­ri­um ver­wies auf die lau­fen­den Be­mü­hun­gen, die „Da­ten­qua­li­tät“bei den Er­mitt­lungs­be­hör­den zu ver­bes­sern.

Aus­gangs­punkt der Re­cher­che des ARD-Haupt­stadt­stu­di­os war der Entzug von Ak­kre­di­tie­run­gen für 32 Jour­na­lis­ten beim G20-Gip­fel in Ham­burg, die teil­wei­se auf feh­ler­haf­ten oder rechts­wid­ri­gen Da­ten be­ruh­te. Fünf von ih­nen soll die Ak­kre­di­tie­rung laut In­nen­mi­nis­te­ri­um zu Un­recht ent­zo­gen wor­den sein.

Dem ARD-Be­richt zu­fol­ge sol­len al­lein in der Fall­grup­pe „In­ne­re Si­cher­heit“des Bun­des­kri­mi­nal­amts ak­tu­ell 109 625 Men­schen und über ei­ne Mil­li­on Da­ten­sät­ze zu De­lik­ten ge­spei­chert sein. Das sei das 27-fa­che der 41 549 po­li­tisch mo­ti­vier­ten Straf­ta­ten, die im Jah­re 2016 ins­ge­samt be­gan­gen wur­den.

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