Rü­cken­de­ckung für Me­ryl Streep

Abendzeitung München - - Medien -

Me­ryl Streep.

Nach Me­ryl Streeps (67) ge­fei­er­ter Re­de bei der Ver­lei­hung der Gol­den Glo­bes und der har­schen Re­ak­ti­on Do­nald Trumps ha­ben sich Pro­mi­nen­te auf die Sei­te der Schau­spie­le­rin ge­stellt.

„Soll­ten Sie nicht das Land re­gie­ren?“, frag­te US-Schau­spiel­kol­le­ge Ge­or­ge Cloo­ney (55) als Re­ak­ti­on auf Trumps Tweet. Trump hat­te die viel­fach aus­ge­zeich­ne­te Streep als ei­ne der am meis­ten über­schätz­ten Schau­spie­le­rin­nen Hol­ly­woods be­zeich­net, nach­dem sie ihn in ih­rer Re­de hart at­ta­ckiert hat­te.

Cloo­ney sag­te, er ha­be Trump we­der ge­wählt noch un­ter­stützt und hal­te ihn nicht für die rich­ti­ge Wahl. „An die­sem Punkt un­se­res Le­bens müs­sen wir hof­fen, dass er nicht al­les zer­stört.“Da­mit die USA nicht schei­ter­ten und fürch­ter­li­che Din­ge pas­sier­ten, müs­se man hof­fen, dass er ei­nen ver­nünf­ti­gen Job ma­che. „Da­für se­he ich kei­ner­lei An­zei­chen“, er­gänz­te Cloo­ney laut der Zei­tung.

Der Schrift­stel­ler Aa­ron Gillies schlug auf Twit­ter ei­ne ge­mein­sa­me Stra­te­gie vor: „Wenn al­le be­rühm­ten Leu­te Trump in den nächs­ten vier Jah­ren per­ma­nent kri­ti­sie­ren, wä­re er zu be­schäf­tigt, auf Twit­ter zu schimp­fen, um uns al­le zu tö­ten.“

Die­se Idee griff Har­ry-Pot­terAu­to­rin J.K. Row­ling auf und ver­brei­te­te sie in ei­nem Ret­weet

Foto: dpa

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