Max-We­ber-Platz 3:

Abendzeitung München - - MÜNCHEN -

Hier ein Fo­to aus der Jahr­hun­dert­wen­de.

In an­de­ren Städ­ten in­se­rie­ren Ei­gen­tü­mer von gro­ßen Ge­wer­be­flä­chen fast wie blöd. In Mün­chen müs­sen sie pla­ka­tie­ren, da­mit sie Mie­t­in­ter­es­sen­ten ab­schre­cken.

Da­bei wä­ren po­ten­zi­el­le Ge­wer­be­trei­ben­de am Ma­xWe­ber-Platz gar nicht mal so fehl­ge­lei­tet, die La­den­flä­che an der Ecke zur Max-PlanckStra­ße steht seit Jah­ren leer.

Trotz­dem prangt am ehe­ma­li­gen „Fo­to-Mo­del“ein Zet­tel mit der Auf­schrift „La­den nicht zu ver­mie­ten“. Die Schau­fens­ter sind mit Pa­pier­bah­nen zu­ge­klebt.

Ob ein neu­er Päch­ter ein­zieht? Noch im März hat­te der Be­zirks­aus­schuss Au-Haid­hau­sen dar­über dis­ku­tiert, wie auf den Ei­gen­tü­mer ein­ge­wirkt wer­den kön­ne, dass „die leer ste­hen­den Flä­chen end­lich“wie­der ge­nutzt wer­den.

Das Ge­bäu­de ge­hört der Eme­ri­ten­an­stalt der Erz­diö­ze­se Mün­chen und Frei­sing. Ver­wal­tet wird es durch ei­ne ex­ter­ne Im­mo­bi­li­en­ge­sell­schaft. Auf An­fra­ge der Stadt wird Kein Scherz: Die­ser La­den ist „nicht zu ver­mie­ten“.

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