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Prey­sing­platz 8:

Abendzeitung München - - MÜNCHEN -

Ver­ram­melt und halb ver­gam­melt: Die­ses klei­ne Vor­stadt­haus am Prey­singp

Ver­drän­gung von Alt­ein­ge­ses­se­nen ken­nen die Haid­hau­ser. Zu­erst ka­men über die Salz­stra­ße die Ar­beits­su­chen­den vom Land. Die­je­ni­gen, die sich das teu­re Münch­ner Bür­ger­recht nicht leis­ten konn­ten, blie­ben in Haid­hau­sen.

Da­nach ka­men die Schwe­den. Im 30-jäh­ri­gen Krieg ver­wüs­te­ten sie das Dorf. Erst lang­sam er­hol­te sich Haid­hau­sen und wur­de we­gen der rei­chen Lehm- und Kies­vor­komm­nis­se, der neu­en Fa­b­ri­ken rund um den Ost­bahn­hof so­wie der An­sied­lung Dut­zen­der Braue­rei­en an den Hän­gen des Isar­hoch­ufers wäh­rend der In­dus­tria­li­sie­rung wie­der at­trak­tiv für die Ge­le­gen­heits­ar­bei­ter.

Sie lie­ßen sich in den Her­berg­s­häu­sern nie­der, teils un­ter ka­ta­stro­pha­len hy­gie­ni­schen Um­stän­den. Da die Vor­städ­te Au, Haid­hau­sen und Gie­sing erst 1854 ein­ge­mein­det wur­den, konn­te sich ein re­la­tiv un­ge­zü­gel­tes Bau­ver­hal­ten ent­wi­ckeln. Stäl­le, Dach­bö- Das hüb­sche, klei­ne Vor­stadt­haus in d

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