Für Mün­chen zu we­nig

Abendzeitung München - - MÜNCHEN -

Ver­bin­den Sie ein Münch­ner Pro­jekt mit den Frei­en Wäh­lern? Ei­ne Idee für die Stadt? Ich auch nicht. Bei der letz­ten Land­tags­wahl wä­ren die Frei­en in Mün­chen an der 5-Pro­zent-Hür­de ge­schei­tert. Und we­nig spricht da­für, dass sich das jetzt än­dert. War­um auch? Dem Um­land Geld zu ge­ben, dass es für die Stadt rie­si­ge Miet-Blö­cke ins Ober­land stellt? Man kann die Dor­fBür­ger­meis­ter schon ju­beln hö­ren. Und per­so­nell?

Das Freie-Wäh­ler-Ge­sicht ist Hu­bert Ai­wan­ger, der in sei­nem Auf­tre­ten nicht un-städ­ti­scher wir­ken könn­te. In der Stadt lau­fen Freie Wäh­ler so schnell zu an­de­ren Par­tei­en über, dass selbst Rat­haus-Ken­ner Mü­he ha­ben, die ak­tu­el­len Stadt­rä­te zu­zu­ord­nen. Micha­el Pia­zo­lo ist ein flei­ßi­ger, ein schlau­er, ein gu­ter Po­li­ti­ker. Aber um in Mün­chen punk­ten zu kön­nen, ist er al­lei­ne zu we­nig.

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