Ita­li­en-Ab­kom­men wankt

Abendzeitung München - - POLITIK -

WI­EN Ita­li­en ver­langt für das Ab­kom­men mit Deutsch­land zur Rück­nah­me von Asyl­be­wer­bern wei­te­re Zu­ge­ständ­nis­se. Rom er­war­te, „dass Deutsch­land uns bei der Än­de­rung der Re­geln für die EU-Mis­si­on So­phia un­ter­stützt“, sag­te In­nen­mi­nis­ter Mat­teo Sal­vi­ni am Frei­tag. Der EU-Ein­satz So­phia steht der­zeit vor ei­ner un­ge­wis­sen Zu­kunft. Für den Fall, dass So­phia-Schif­fe aus See­not ge­bor­ge­ne Mi­gran­ten wei­ter­hin au­to­ma­tisch nach Ita­li­en brin­gen, droht Rom mit der Sper­rung der ita­lie­ni­schen Hä­fen. Sal­vi­nis ur­sprüng­li­che Be­din­gung für die Rück­nah­me von Asyl­be­wer­bern von der deutsch-ös­ter­rei­chi­schen Gren­ze war stets, dass Ita­li­en durch das Ab­kom­men kei­nen ein­zi­gen zu­sätz­li­chen Flücht­ling auf­neh­men muss. Bun­des­in­nen­mi­nis­ter Horst See­ho­fer (CSU) hat­te Ver­ständ­nis da­für ge­zeigt – und die Ver­hand­lun­gen be­reits für ab­ge­schlos­sen er­klärt (AZ be­rich­te­te). Mat­teo Sal­vi­ni.

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