Zug­spitz­bahn bleibt nach Un­fall ge­schlos­sen

Abendzeitung München - - PANORAMA/BAYERN -

„Mit Si­cher­heit meh­re­re Wo­chen“, sagt ei­ne Spre­che­rin. Die ka­put­te Ka­bi­ne zu ber­gen, stellt sich als schwie­rig her­aus

Die Seil­bahn zur Zug­spit­ze kann nach dem Un­fall bei ei­ner Not­fall­übung bis auf Wei­te­res nicht fah­ren. Die Bahn wer­de „mit Si­cher­heit meh­re­re Wo­chen ge­schlos­sen blei­ben“, sag­te die Spre­che­rin der Baye­ri­schen Zug­spitz­bahn, Verena Lo­thes, am Frei­tag.

Den­noch kann Deutsch­lands mit 2962 Me­tern höchs­ter Gip­fel be­sucht wer­den, und auch der Be­ginn der Ski­sai­son am 16. No­vem­ber ist nicht in Ge­fahr: Die Zahn­rad­bahn und die Glet­scher­bahn fah­ren re­gu­lär.

Ei­ne der neu­en Seil­bahn­ka­bi­nen war am Mitt­woch schwer be­schä­digt wor­den (AZ be­rich­te­te). Ein un­be­mann­ter Ber­ge­korb war mit der eben­falls un­be­mann­ten Seil­bahn­ka­bi­ne zu­sam­men­ge­sto­ßen. Aus­lö­ser war ein ge­ris­se­ner Ket­ten­zug in der Berg­sta­ti­on. Es ha­be sich ver­mut­lich um ei­nen Ma­te­ri­al­scha­den ge­han­delt, so Lo­thes. Die Hö­he des Scha­dens war auch am Frei­tag un­klar. „Wir ge­hen da­von aus, dass wir ei­ne neue Ka­bi­ne brau­chen.“

Die Gon­del hing auch am Frei­tag noch am Ort des Un­glücks. Ex­per­ten ar­bei­ten an ei­ner Lö­sung, wie sie ge­bor­gen wer­den kann. Bis zur Be­he­bung des Scha­dens rät die Zug­spitz­bahn aus Si­cher­heits­grün­den da­von ab, die in der Nä­he lie­gen­de Klet­ter­rou­te „Ei­sen­zeit“zu be­ge­hen.

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