ES­SEN UND TRIN­KEN

All About Italy (Germany) - - Editorial - Sve­va Ri­va

20 «Sanc­ta Sanc­to­rum» ver­spricht, ein mit Ster­nen aus­ge­zeich­ne­tes, äu­ßerst raf­fi­nier­tes An­ge­bot nach Nea­pel zu brin­gen, in ei­ner ein­zi­gen Lie­gen­schaft, die drei Lo­ka­le in ei­nem um­fas­sen: Ei­ne Pia­no­bar im Erd­ge­schoss, ein Re­stau­rant im ers­ten Stock und ei­ne „Cham­pa­gne­ria“auf der Ter­ras­se. Ein weit­rei­chen­des An­ge­bot mit in­ter­na­tio­na­lem Hauch, dem in der Stadt Fran­ce­so Spo­si­to vor­steht, ein an­er­kann­ter Chef der „Ta­ver­na Es­tia“in Bru­scia­no (in der Pro­vinz Nea­pel) mit zwei Mi­che­lin-ster­nen. Er will ei­ne neue Art Gast­stät­te und ei­ne hoch­klas­si­ge Küche mit un­er­war­te­ten Ein­flüs­sen ins Herz von Nea­pel brin­gen, aber auch ei­nen sehr reich­hal­ti­gen Wein­kel­ler. Die­ser An­zie­hungs­punkt für Gour­mets be­fin­det sich in ei­nem Li­ber­ty-ge­bäu­de, das vom Ar­chi­tek­ten Gi­an Bar­ba­to neu ge­dacht wur­de. Er hat ein ein­drück­li­ches Am­bi­en­te aus ab­ge­stuf­ten Blau­tö­nen und spe­zi­ell da­für ent­wor­fe­nen und her­ge­stell­ten Ge­gen­stän­den ge­schaf­fen. Das gan­ze wur­de nach Maß pro­jek­tiert, die Li­ber­ty-ein­rich­tung der Räu­me be­wah­rend und die Schön­heit der Trep­pe aus dem 20. Jahr­hun­dert un­ter­strei­chend. Hier ist je­der Raum ei­ner ei­ge­nen Er­fah­rung ge­wid­met, sei es hoch­ste­hen­de Gas­tro­no­mie, Cock­tails oder Aus­tern mit Cham­pa­gner. Man kann sie ein­zeln oder in Ab­fol­ge er­le­ben und so ver­schie­den­ar­ti­ge Aben­de kre­ieren. In der Cock­tail­bar im Erd­ge­schoss, wo man zwi­schen Bar­ho­ckern und So­fa ein An­ge­bot von Roh­schin­ken und Auf­schnitt ge­nießt, gilt nur ei­ne Re­gel: Ei­ne Re­ser­vie­rung ist not­wen­dig. Das Re­stau­rant im ers­ten Stock ist ein Zim­mer mit Aus­sicht auf das Trei­ben der re­nom­mier­ten Stra­ße, an der es sich be­fin­det. Es hat nur 36 Plät­ze und bie­tet durch und durch Fu­si­on-ge­rich­te, die ei­ner Küche, die mit dem Ori­ent, Frank­reich oder dem Mit­tel­meer spielt, zu­zwin­kern, mit ei­ner fast ma­ni­schen Auf­merk­sam­keit für die Zu­ta­ten. Die Ter­ras­se ist das Reich der „Cham­pa­gne­ria“: Zwan­zig Plät­ze, 300 her­vor­ra­gen­de Eti­ket­ten und ei­ne Aus­wahl von Roh­schin­ken und Sa­la­mi so­wie Aus­tern aus Frank­reich. Ei­ne ein­drück­li­che Aus­sicht un­ter­streicht den Wert des Lo­kals zu­sätz­lich, so kann man den Abend un­ter den Ster­nen be­en­den.

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