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Mel­dun­gen in Kurz­form über das künf­ti­ge Ita­li­en, von Wirt­schaft über Li­fe­style bis Kul­tur.

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STE­VEN SPIEL­BERG DREHT DIE ENT­FÜH­RUNG VON EDGARDO MORTARA IN ITA­LI­EN

Ste­ven Spiel­berg, der er­folg­rei­che Re­gis­seur von le­gen­dä­ren Fil­men wie „Ge­fähr­ten“(War Hor­se), „Das Reich der Son­ne“(Em­pi­re Of The Sun), „Mün­chen“, „Schind­lers Lis­te“, „Der Sol­dat Ja­mes Ryan“(Sa­ving Pri­va­te Ryan) und „Ami­stad“, hat mit sei­nem neu­es­ten Pro­jekt be­gon­nen. Er will das Buch „Die Ent­füh­rung von Edgardo Mortara“von Da­vid Kert­zer als His­to­ri­en­dra­ma ver­fil­men, mit Hil­fe ei­nes Dreh­buchs von To­ny Kush­ner. Es ist die Ge­schich­te ei­nes sechs­jäh­ri­gen, jü­di­schen Jun­gen, der am 23. Ju­ni 1858 von Kir­chen­be­am­ten aus dem Haus sei­ner Fa­mi­lie in Bo­lo­gna ab­ge­führt und nach Rom ge­bracht wur­de, um ka­tho­lisch er­zo­gen zu wer­den. Der Jun­ge wur­de den Ar­men sei­nes Va­ters ent­ris­sen, nach­dem er ihn ein Die­ner der Fa­mi­lie heim­lich tau­fen ließ. Nach päpst­li­chem Recht war das Kind al­so ein Ka­tho­lik, der aus sei­ner jü­di­schen Fa­mi­lie ent­fernt und in ein spe­zi­el­les Klos­ter ge­bracht wer­den durf­te, wo sei­ne Be­keh­rung zum ka­tho­li­schen Glau­ben voll­endet wer­den soll­te. Die Ent­füh­rung wur­de zu ei­nem ent­schei­den­den Er­eig­nis beim Zu­sam­men­bruch des Va­ti­kans als welt­li­che Macht, und das Buch als his­to­ri­scher Thril­ler aber auch zu­ver­läs­si­ge Ana­ly­se führt vor Au­gen, wie ei­ne ein­zel­ne mensch­li­che Tra­gö­die den Lauf der Ge­schich­te än­dern kann. Be­we­gend und in­for­ma­tiv, zeigt die Er­zäh­lung die Ängs­te ei­ner be­schei­de­nen Fa­mi­lie, den All­tag in ei­nem jü­di­schen Ghet­to, blickt aber auch auf die Ent­ste­hung Ita­li­ens als mo­der­ner Na­tio­nal­staat, dank der re­vo­lu­tio­nä­ren Kämp­fe von Maz­zi­ni und Ga­ri­bal­di.

DIE IN­SEL DER NAUTIK IM HER­ZEN SÜDITALIENS

Er ist mit sei­nen 340.000 m² Was­ser­ober­flä­che für Frei­zeit­ka­pi­tä­ne der größ­te Ha­fen, dank der Qua­li­tät sei­ner Di­enst­leis­tun­gen und Si­cher­heits­stan­dards der mo­derns­te, aber vor al­lem der „blaus­te“des Mit­tel­meers, we­gen der gro­ßen Sorg­falt für die Um­welt und we­gen des Ein­sat­zes na­tür­li­cher Ma­te­ria­li­en, an­ge­fan­gen beim Stau­wehr ge­gen den Wel­len­gang, ganz aus dem ty­pi­schen Fel­sen der Küs­te von Sa­ler­no ge­baut, bis hin zu den Ste­gen aus wie­der­ver­wer­te­tem Holz und der um­welt­freund­li­chen Aus­ge­stal­tung der Ab­fall­be­wirt­schaf­tung.

Mit die­sen Spit­zen­wer­ten prä­sen­tiert sich der Ha­fen von Ma­ri­na d’are­chi an der Süd­ost­küs­te der Stadt Sa­ler­no mit we­hen­den Se­geln auf dem Markt der in­ter­na­tio­na­len Schiff­fahrt. Al­le Mee­res­ar­bei­ten des Ha­fens wur­den näm­lich nach ei­ner ar­chi­tek­to­ni­schen Grund­idee an­ge­legt: Es soll­te ei­ne In­sel für die See­fahrt sein, die mit dem Fest­land über ei­ne Brü­cke ver­bun­den wird. Mit über 120 Mio. Eu­ro pri­va­ter In­ves­ti­tio­nen (80 da­von für die Rea­li­sie­rung der Mee­res­struk­tur), reiht sich Ma­ri­na d’are­chi un­ter die wich­tigs­ten Tou­ris­mus-ein­rich­tun­gen Süditaliens ein.

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