DER ITA­LIE­NI­SCHE STIL VON NERI FIRENZE KOMMT NACH DEUTSCH­LAND

All About Italy (Germany) - - Editorial - Eli­sa Ro­di

Ra­phae­la Schil­ling, Grün­de­rin und De­si­gne­rin von Neri Firenze

Die Mar­ke aus Flo­renz er­öff­net ei­nen neu­en Show­room in So­lin­gen bei Düs­sel­dorf. Ein Ort, wo Mo­de und Kü­che zu­sam­men­tref­fen, bei­de an­ge­regt vom ge­mein­sa­men Wert für Qua­li­tät.

So­lin­gen in der Nä­he von Düs­sel­dorf ist die Stadt des Hand­werks und des hand­werk­li­chen Kön­nens. Hier, in die­ser deut­schen Kle­in­stadt, wer­den mit größ­ter Sorg­falt Mes­ser und Klin­gen her­ge­stellt, die aus die­ser Ei­gen­schaft ei­ne tra­di­ti­ons­rei­che Ge­schich­te ge­schaf­fen ha­ben. In So­lin­gen fühlt sich das Hand­werk wohl, und aus die­sem Grund ent­schließt sich „Neri Firenze“, hier sei­nen neu­en Show­room zu er­öff­nen. Die Grün­de­rin und De­si­gne­rin der Mar­ke, Ra­phae­la Schil­ling, woll­te in die­ser Stadt, die zu ih­rer zwei­ten Hei­mat ge­wor­den ist, die­ses Kon­zept des von Hand ge­ar­bei­te­ten, das hier so sehr ge­schätzt wird, un­ter­strei­chen, und ein Mo­dell des „Ma­de in Ita­ly“zu ex­por­tie­ren, das vor­treff­lich sei­nen Lauf nimmt. „Neri Firenze“be­steht seit elf Jah­ren, elf Jah­re, in de­nen Tra­di­ti­on im­mer mit Ex­pe­ri­men­tie­ren ein­her­ging, der Ver­gan­gen­heit Wert ver­lei­hend, aber im­mer auch über­ra­schen­den Neu­ig­kei­ten Platz las­send. Aus­ge­gli­chen­heit und Kon­stanz sind an­er­kann­te Qua­li­tä­ten der Mar­ke, auch beim Stil. Ei­ne klas­si­sche Mo­der­ne ist tat­säch­lich die per­fek­te Syn­the­se je­nes An­sat­zes, den Ra­phae­la im­mer för­dern woll­te. Das Klas­si­sche schafft auf ei­ne ele­gan­te Wei­se ein Ever­green, das Mo­der­ne ent­fernt je­de mög­li­che, auch nur an­nä­hern­de sti­lis­ti­sche Lang­wei­lig­keit. Die Leich­tig­keit im Geis­te wird zur Ei­gen­heit der her­ge­stell­ten Klei­der und passt zu ei­ner Kund­schaft, die es mag, sich mit ei­ner Ele­ganz oh­ne Ver­pflich­tung zu klei­den. Schu­he, Ac­ces­soires, Gür­tel, Ta­schen, Hü­te, Hand­schu­he und Strick­wa­ren ge­hö­ren zur Fa­mi­lie „Neri Firenze“, al­le ge­konnt von Flo­ren­ti­ner Hand­wer­kern her­ge­stellt. Er­fah­re­ne

Män­ner und Frau­en, die den Wert des „gut Ge­mach­ten“seit Ge­ne­ra­tio­nen ver­in­ner­licht ha­ben. Aus den er­fah­re­nen Hän­den ei­nes sieb­zig­jäh­ri­gen Hand­wer­kers stammt bei­spiels­wei­se ei­ne der ex­klu­sivs­ten Klei­dungs­se­ri­en der Mar­ke: Ei­ne Kol­lek­ti­on aus 100% Dou­ble Cash­me­re und kom­plett von Hand ge­näht. Er, Flo­ren­ti­ner mit si­zi­lia­ni­schen Wur­zeln, ist ei­ner der we­ni­gen, der Dou­ble Cash­me­re noch nä­hen kann, ei­ne Ex­klu­si­vi­tät, der „Neri Firenze“wür­dig ist.

Denn Ex­klu­si­vi­tät ist ein wei­te­res Schlüs­sel­wort des Un­ter­neh­mens, das nicht auf ei­ne in­dus­tri­el­le Pro­duk­ti­on ab­zielt, son­dern auf die Her­stel­lung von Klei­dungs­stü­cken in be­grenz­ter An­zahl. So sol­len die Qua­li­tät auf­recht er­hal­ten und De­tails ge­pflegt wer­den. An­de­rer­seits wä­re das Re­sul­tat nicht das­sel­be, wenn man nicht so viel Auf­merk­sam­keit ver­lei­hen wür­de. Die Ar­beit von Hand ist Zeit und Ge­nau­ig­keit. Man spürt dies je­des Mal, wenn man in den Ate­liers von „Neri Firenze“dem ge­wis­sen­haf­ten Zu­schnei­den von Le­der bei­wohnt, dem Nä­hen der Ma­te­ria­li­en, dem Fär­ben oder Ab­bürs­ten der Le­der­kan­ten, die bei je­dem Durch­gang drei­mal wie­der­holt wer­den. Das End­pro­dukt ist ein Bei­spiel für Qua­li­täts­ar­beit, das Re­sul­tat ei­nes Pro­zes­ses, der nicht au­to­ma­tisch ab­läuft, son­dern mit ei­ner an­er­kann­ten Sorg­falt. Es ent­steht so zu ei­nem Ein­zel­stück, das die Ge­schich­te sei­ner Her­stel­lung be­inhal­tet.

Für Ra­phae­la Schil­ling, die die Pro­duk­te von An­fang an be­glei­tet, „strömt je­der Ar­ti­kel ei­ne war­me und mensch­li­che Au­ra aus“, die von je­dem leicht wahr­ge­nom­men wird, der ihn in die Hand nimmt. Le­der­wa­ren sind frei von che­mi­schen Be­hand­lun­gen, son­dern her­ge­stellt mit Le­der, das mit pflanz­li­chen Ölen und na­tu­er­li­chen Pig­men­ten be­han­delt wur­den, oh­ne che­mi­sche Zu­sät­ze, wie es die über­lie­fer­te Tra­di­ti­on der Tos­ka­na ver­langt. „Es­sence of Ra­ri­ty“ist der Slo­gan der Mar­ke, ei­ne Aus­sa­ge, die kei­ner Er­klä­rung be­darf, und die in So­lin­gen ih­ren per­fek­ten Aus­druck fin­det. Im Show­room ver­mi­schen sich Ge­schich­ten, Auf­merk­sam­keit und Zu­sam­men­le­ben, die die Klei­dungs­stü­cke per­fekt wi­der­spie­geln. Ra­phae­la emp­fängt ih­re Kun­den in Ih­ren Ra­e­u­men als per­fek­te Gast­ge­be­rin. Sie schafft ei­ne an­ge­neh­me At­mo­sphä­re im Zei­chen der Gast­freund­schaft und des gu­ten Le­bens, was aber nicht ein zur Schau stel­len von Lu­xus be­deu­tet, son­dern ei­ne An­er­ken­nung von Qua­li­tät ins­ge­samt, von der Mo­de bis zum Es­sen. Und so hat es im Show­room von „Neri Firenze“nicht nur Platz für Kol­lek­tio­nen, son­dern auch für ein Früh­stück, ein Mit­tag- oder Abend­es­sen, al­les ty­pisch tos­ka­nisch. Im End­ef­fekt ver­mi­schen sich die Ge­rü­che der Re­gi­on mit der Flo­ren­ti­ner Tra­di­ti­on, es ist der Aus­druck der Phi­lo­so­phie von „Neri Firenze“. Man fin­det Freu­de und Ge­schmack am Le­ben, Wer­te, die Ra­phae­la Schil­ling per­sön­lich ver­brei­tet, wenn sie von den Klei­dern er­zählt, die her­ge­stellt wer­den und die Ma­te­ria­li­en lieb­kost, oder je­ne Ge­rich­te zu­be­rei­tet, die dann im Hau­se ser­viert wer­den. Die Qua­li­tät in ers­ter Li­nie, aber auch die Lei­den­schaft hat ih­ren ho­hen Stel­len­wert, und trägt die Hand­schrift von „Neri Firenze“.

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