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Mel­dun­gen in Kurz­form über das künf­ti­ge Ita­li­en, von Wirt­schaft über Li­fe­style bis Kul­tur.

All About Italy (Germany) - - Editorial -

DER ITA­LIE­NI­SCHE SCHIFFSBAUER LIVREA WILL DIE ERS­TE YACHT MIT EI­NEM 3D-DRU­CKER BAU­EN

„Un­se­re Lei­den­schaft er­laub­te uns, die groß­ar­ti­ge Tra­di­ti­on des si­zi­lia­ni­schen Schiffs­baus wei­ter­zu­füh­ren, in­dem wir das Ent­wer­fen und Her­stel­len von Boo­ten auf ei­ne nächs­te Ebe­ne füh­ren“, sag­te der Mit­be­grün­der von Livrea Da­nie­le Ce­vo­la. „Mit dem Wech­sel zur Cloud­pro­jek­tie­rung, der com­pu­ter­ge­steu­er­ten, ad­di­ti­ven Fa­b­ri­ka­ti­on und dem Ein­satz neu­er, mo­der­ner Werk­stof­fe, ha­ben wir un­glaub­li­che Schrit­te un­ter­nom­men, die uns un­se­rem Ziel im­mer nä­her brin­gen: Die ers­te Yacht der Welt, die kom­plett in 3D „ge­druckt“wird. Livrea ist ein in Ita­li­en be­hei­ma­te­tes Start-up-un­ter­neh­men, das von den bei­den si­zi­lia­ni­schen Boots­bau­ern Da­nie­le Ce­vo­la und Fran­ces­co Bel­vi­si ge­grün­det wur­de. Der wich­ti­ge Schritt, auf den sich Ce­vo­la be­zieht, ist die com­pu­ter­ge­steu­er­te ad­di­ti­ve Her­stel­lung des bis heu­te größ­ten Bau­teils ih­rer Cloud-de­sign­ten Ren­n­yacht. Bei der Ar­beit mit dem fort­schritt­li­chen For­schungs­team von Au­to­desk wech­sel­te man von hand­ge­zeich­ne­ten Plä­nen zu ei­ner drei­di­men­sio­na­len Gestal­tung in der Cloud un­ter Ein­satz der Soft­ware „Au­to­desk Fu­si­on 360“. Dann nutz­ten sie den Vor­teil der ad­di­ti­ven Fer­ti­gung, um den Yacht-rumpf mit fort­schritt­li­chen Po­ly­mer-ver­bund­werk­stof­fen un­ter­schied­li­cher Ma­te­ria­li­en zu dru­cken. Das neue De­sign und der Her­stel­lungs­pro­zess ha­ben die Pro­duk­ti­ons­zei­ten von Mo­na­ten auf St­un­den ge­senkt, gleich­zei­tig spart das Un­ter­neh­men Aus­ga­ben für Ma­te­ri­al und ver­rin­gert Ab­fäl­le. Die­ser neue Pro­zess er­laubt Livrea, kom­ple­xe Kur­ven und leich­te Bau­tei­le zu kreie­ren, die die Rumpf­leis­tung ver­bes­sern, was beim Bau mit Holz nicht mög­lich wä­re. Auch wer­den lau­fend neue Ma­te­ria­li­en ge­tes­tet, die aus­schlag­ge­bend sein wer­den, wenn ih­re ers­te Yacht zu­künf­tig bei Ren­nen wett­be­werbs­fä­hig sein soll. Livrea will sei­ne in 3D-ge­druck­te Yacht recht­zei­tig zur „Mi­ni Tran­sat 2019“fer­tig­ge­stellt ha­ben, dem trans­at­lan­ti­schen So­lo-ren­nen, das ty­pi­scher­wei­se in Frank­reich be­ginnt und nach über 4.000 Mei­len in Bra­si­li­en en­det.

PERSOL FEI­ER­TE SEI­NEN HUN­DERTS­TEN GE­BURTS­TAG MIT EI­NER KOST­BA­REN „LIMITED EDI­TI­ON“

Die Mar­ke „Persol“, 1995 von Lu­xot­ti­ca er­wor­ben, be­gann ih­re Ge­schich­te 1917 in Tu­rin, als der Op­ti­ker und Fo­to­graf Gi­u­sep­pe Rat­ti die „Pro­tec­tors“ent­wi­ckel­te, mo­derns­te Son­nen­bril­len mit ei­nem ul­ti­ma­ti­ven Tra­ge­kom­fort, Schutz und bes­ter Sicht für Flie­ger und Sport­ler. Persol, die Ab­kür­zung steht für „per il so­le“(„für die Son­ne“), leg­te so­fort je­ne Iden­ti­tät fest, die sie seit­dem in­ne­hält: ei­ne Be­ru­fung für Ex­zel­lenz und her­vor­ra­gen­de Qua­li­tät, bes­te Hand­werks­kunst und Lie­be zum De­tail, tech­no­lo­gi­sche In­no­va­ti­on und Stil. Die mar­kan­ten, pfeil­för­mi­gen Schar­nie­re, den Schwer­tern al­ter Krie­ger nach­emp­fun­den, ma­chen je­des Paar Persol Bril­len so­fort und welt­weit er­kenn­bar. Auch dank den en­gen Be­zie­hun­gen, die Persol mit der Welt des Ki­nos zu knüp­fen be­gann, als Mar­cel­lo Mas­troi­an­ni die Glä­ser in den 1960er Jah­ren in „Schei­dung auf ita­lie­nisch“trug. Die­se Ban­de wer­den sich bis heu­te als stark er­wei­sen. Um sein 100-jäh­ri­ges Ju­bi­lä­um zu fei­ern, pro­du­zier­te Persol ein atem­be­rau­ben­des, ex­klu­si­ves Mo­dell, die „9649SG Limited Edi­ti­on“. Mit ei­ner Pro­duk­ti­on von nur 200 von Hand ge­fer­tig­ten Ein­hei­ten ent­hal­ten die­se Bril­len den Charme und die Ele­ganz von Per­sol­ty­pi­schen De­tails und ver­wen­den zum ers­ten Mal über­haupt 18-ka­rä­ti­ges Gold. Die ein­zig­ar­ti­ge Gol­dät­zung auf der In­nen­sei­te der Bü­gel be­zeugt, dass es sich um ein li­mi­tier­tes Mo­dell han­delt, und zeigt das Da­tum der hun­dert­jäh­ri­gen Fei­er­lich­kei­ten von Persol. So wird si­cher ge­stellt, dass je­des Ex­em­plar der „9649SG Limited Edi­ti­on“tat­säch­lich ein­zig­ar­tig ist. Die 750er Gold­le­gie­rung der Ba­sis der pfeil­för­mi­gen Per­sol­schar­nie­re macht die „9649SG Limited Edi­ti­on“noch wert­vol­ler.

EX­PO 2017: BREIT­GE­FÄ­CHER­TE PRÄ­SENZ DES „MA­DE IN ITA­LY“IN ASTANA

Kurz nach­dem Do­nald J. Trump den Rück­zug Ame­ri­kas vom Pa­ri­ser Kli­ma­ab­kom­men an­kün­dig­te, wird Astana (Ka­sachs­tan) zum glo­ba­len Mit­tel­punkt der De­bat­te um er­neu­er­ba­re Ener­gi­en, „Gre­en Eco­no­my“, Treib­haus­ga­se und neue Mo­del­le zur Be­wäl­ti­gung des Kli­ma­wan­dels. Die Ex­po­as­tana 2017 wird 100 Ta­ge dau­ern und von 22 in­ter­na­tio­na­len Or­ga­ni­sa­tio­nen und 113 Län­dern be­glei­tet wer­den. Der ita­lie­ni­sche Pa­vil­lon, vom Mi­nis­te­ri­um für aus­wär­ti­ge An­ge­le­gen­hei­ten und in­ter­na­tio­na­le Ent­wick­lung or­ga­ni­siert, hat ei­ne Flä­che von 900 Qua­drat­me­tern. Hier wer­den die Be­su­cher in die Ge­schich­te der Ener­gie in Ita­li­en von der Nach­kriegs­zeit bis heu­te ein­tau­chen, dank ei­ner kom­ple­xen Mul­ti­me­dia-in­stal­la­ti­on, die von „AV Set“ er­stellt wur­de. Die In­nen­räu­me des ita­lie­ni­schen Pa­vil­lons, von „ABDR Ar­chi­tet­ti As­so­cia­ti“ent­wor­fen, wur­den in 40 Ta­gen von „Ren­co“auf­ge­baut. „Vil­la­ni Asia“, ei­ne rö­mi­sche Fir­ma, war mit der Aus­stat­tung des ira­ni­schen und ar­gen­ti­ni­schen Pa­vil­lons be­auf­tragt. Die Fer­tig­stel­lung der In­nen­aus­stat­tung des ka­sa­chi­schen Pa­vil­lons und die Um­set­zung der Mul­ti­me­dia-in­stal­la­tio­nen ge­hör­ten zur Auf­ga­be der Mai­län­der Fir­ma „Sim­metri­co“, die auch für die Gestal­tung und den Bau des Mo­na­co­pa­vil­lons ver­ant­wort­lich war. Mit Ren­co, Vil­la­ni und Sim­metri­co konn­te Ita­li­en die mäch­ti­gen chi­ne­si­schen, ko­rea­ni­schen und ma­lay­si­schen Ge­ne­ral­un­ter­neh­mer schla­gen. Auch vie­le an­de­re Di­enst­leis­tun­gen wer­den von ita­lie­ni­schen Fir­men be­reit­ge­stellt: Si­cher­heits­platt­for­men, Park­platz­ein­fahr­ten und Zah­lungs­sys­te­me von „Ca­me“; Be­leuch­tung von iguz­zi­ni; So­ci­al Me­dia Ma­nage­ment von „3rd Floor Ita­lia“so­wie das Ca­te­ring von „Ris­to­gest“und dem ita­lie­ni­schen ku­li­na­ri­schen In­sti­tut für Aus­län­der.

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