Piz­ze­ria Port’al­ba – seit 1738

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Die Piz­za, so wie wir sie heu­te ken­nen, ist ei­ne nea­po­li­ta­ni­sche Er­fin­dung, auf die mit Recht al­le Ne­a­po­li­ta­ner mäch­tig stolz sind. Es gibt un­zäh­li­ge Theo­ri­en über die Her­kunft der Piz­za, ganz si­cher ist je­doch, dass die­se kreis­run­de, ge­schmack­vol­le Fla­den­brot­schei­be reich an Ge­schich­te ist, die bis in das frü­he 18. Jahr­hun­dert zu­rück da­tiert wer­den kann. Ganz in der Nä­he der zen­tra­len Piaz­za Dan­te fin­den Sie Nea­pels äl­tes­te Piz­ze­ria, die Piz­ze­ria Port’al­ba. Im Jah­re 1738 ent­stand sie ur­sprüng­lich als ein la­bo­ra­to­rio di piz­za, al­so als ei­ne Piz­za­bä­cke­rei. Hier­her ka­men die ört­li­chen Piz­za­ver­käu­fer, die die Piz­zen ab­hol­ten und an­schlie­ßend in Nea­pels Stra­ßen und Gas­sen ver­kauf­ten. Erst im Jahr 1830 - nur 31 Jah­re vor der Ver­ei­ni­gung Ita­li­ens wur­de Port’al­ba dann in ei­ne Piz­ze­ria ver­wan­delt. Der Be­sit­zer, Gen­na­ro Lu­cia­no er­zählt uns stolz, von der gro­ßen An­zahl an Pro­mi­nen­ten - der ehe­ma­li­ge ita­lie­ni­sche Prä­si­dent Fran­ces­co Cris­pi, der Phi­lo­soph und Au­tor Be­nedet­to Cro­ce, Schrift­stel­ler und Po­li­ti­ker Ga­b­rie­le d’an­nun­zio und der be­rühm­te nea­po­li­ta­ni­sche Dich­ter Sal­va­to­re Di Gi­a­co­mo – die im Lau­fe der Jah­re re­gel­mä­ßig Gast in der al­ten Piz­ze­ria wa­ren. Vor kur­zem hat auch der ehe­ma­li­ge ita­lie­ni­sche Mi­nis­ter­prä­si­dent Sil­vio Ber­lus­co­ni sei­ne mäch­ti­gen Zäh­ne in ei­ne der his­to­ri­schen Piz­zen von Port’al­ba ge­steckt. Ei­ne Sa­che nur, die Sie be­den­ken soll­ten be­vor Sie ei­ne Piz­za in Nea­pel ge­nie­ßen: so­bald Sie auch nur ein­mal ab­ge­bis­sen ha­ben, wird kei­ne Piz­za der Welt mehr so schme­cken wie zu­vor.

Via Port’al­ba, 18, 80134 Na­po­li NA

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