Straf­zöl­le für Us-fleisch drü­cken Prei­se

Aller-Zeitung - - WIRTSCHAFT -

RHE­DA-WIE­DEN­BRÜCK. Der Han­dels­streit zwi­schen den USA und Chi­na drückt welt­weit die Prei­se für Schwei­ne­fleisch. „Wer ge­dacht hät­te, dass sich die Straf­zöl­le po­si­tiv auf die Prei­se in Deutsch­land aus­wir­ken, hat sich ge­täuscht“, sag­te der Vi­ze­chef von Deutsch­lands größ­tem Fleisch­un­ter­neh­men Tön­nies, Cle­mens Tön­nies, am Mon­tag bei der Vor­stel­lung der Jah­res­bi­lanz 2017. Fleisch aus den USA wür­de jetzt, statt nach Chi­na ex­por­tiert zu wer­den, welt­weit auf die Märk­te kom­men.

Im vo­ri­gen Jahr stei­ger­te Tön­nies im Ver­gleich zu 2016 den Um­satz um 8,6 Pro­zent auf 6,9 Mil­li­ar­den Eu­ro. Mit rund 400 Mil­lio­nen Eu­ro geht ein Groß­teil die­ses Wachs­tums al­ler­dings auf die In­te­gra­ti­on der Zur-müh­len-grup­pe in den Kon­zern zu­rück. Welt­weit schlach­te­te Tön­nies 20,6 Mil­lio­nen Schwei­ne. Das ist im Vor­jah­res­ver­gleich ein Plus von rund ei­nem Pro­zent.

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