„Ei­ne Be­rei­che­rung der Kul­tur­land­schaft“

Aller-Zeitung - - GIFHORN -

Land­rat Dr. Andre­as Ebel hat den An­stoß zum ers­ten Fes­ti­val ge­ge­ben und gleich zum Ab­schluss den zwei­ten Auf­schlag an­ge­kün­digt.

Herr Dr. Ebel, Un­ser Al­ler Fes­ti­val ist auf Ih­re In­itia­ti­ve hin ent­stan­den. Nun star­tet am 16. No­vem­ber der Vor­ver­kauf für die zwei­te Aus­ga­be. Macht Sie das auch per­sön­lich et­was stolz?

Na­tür­lich macht es mich stolz, dass ei­ne Idee, die ich über meh­re­re Jah­re ver­folgt ha­be, beim ers­ten Auf­schlag gleich ei­ne tol­le Re­so­nanz ge­fun­den hat. Da­mit mei­ne ich nicht nur die sehr gu­ten Ver­kaufs­zah­len der ein­zel­nen Ver­an­stal­tun­gen, son­dern auch die po­si­ti­ven Rück­mel­dun­gen aus ver­schie­de­nen Al­ters­grup­pen, aus den un­ter­schied­li­chen Re­gio­nen des Kreis­ge­bie­tes und aus Rei­hen der Kul­tur­schaf­fen­den Im Land­kreis Gifhorn.

Was ge­nau ist aus Ih­rer Sicht der be­son­de­re Mehr­wert, den Un­ser Al­ler Fes­ti­val für den Land­kreis hat?

Das Au­ßer­ge­wöhn­li­che die­ses Fes­ti­vals ist für mein Emp­fin­den, dass es dem Ver­an­stal­ter ge­lun­gen ist, ver­schie­de­ne Gen­res für ver­schie­de­ne Ge­schmä­cker und ver­schie­de­ne Al­ters­grup­pen an un­ter­schied­li­chen Or­ten zu ei­nem rund­um stim­mi­gen Pa­ket zu­sam­men zu stel­len. Ich den­ke, die­ses For­mat ist tat­säch­lich ei­ne zu­sätz­li­che Be­rei­che­rung der Kul­tur­land­schaft, ein Farb­tup­fer im Früh­jahr, der deut­lich macht, was hier im Land­kreis Gifhorn mög­lich ist, oh­ne dass wir mit an­de­ren Kul­tur­an­ge­bo­ten in Kon­kur- renz tre­ten.

Trifft Un­ser Al­ler Fes­ti­val im Land­kreis bei der Be­völ­ke­rung durch­weg auf Zu­spruch?

Die zahl­rei­chen und durch- weg po­si­ti­ven Rück­mel­dun- gen an den Ver­an­stal­ter und die För­de­rer zei­gen, dass be- reits im ers­ten Jahr vie­les in der Vor­be­rei­tung und Durch- füh­rung rich­tig ge­macht wur- de. Na­tür­lich stre­ben wir ei­ne wei­te­re Op­ti­mie­rung an, die sich in ei­ner Er­wei­te­rung der Ver­an­stal­tungs­or­te oder in der Ein­be­zie­hung neu­er Gen­res aus­drü­cken kann. Die Viel­falt der auft­re- ten­den Künst­ler – so- weit sie mir bis­lang be- kannt sind – kann sich auch im kom­men­den Jahr se­hen las­sen. Ganz be­son­ders freue ich mich auf das Mul­ti- Ta­lent Götz Als­mann, ein mu­si­ka­li­sches Ge­nie mit Witz und Esprit.

Wie se­hen Sie die lang­fris­ti­ge Per­spek­ti­ve von Un­ser Al­ler Fes­ti­val?

Mein Wunsch wä­re, dass sich das Fes­ti­val in den nächs­ten Jah­ren so eta­blie­ren wird, dass uns die Be­su­che­rin­nen und Be­su­cher be­reits am Ab- schluss­abend sa­gen, dass die Vor­freu­de auf die Ver­an­s­tal- tungs­rei­he im nächs­ten Jahr kaum noch aus­zu­hal­ten ist. Ei­nen Er­folg vor­her zu er­war­ten, wä­re doch sehr ver­mes­sen. Man soll­te mit ei­ner gu­ten Por­ti­on De­mut an ein sol­ches Vor­ha­ben her­an­ge­hen. Ich freue mich sehr, dass die ers­te Auf­la­ge des Fes­ti­vals so gut funk­tio­niert hat, dass wir uns mit den För­de­rern an ein zwei­tes Jahr her­an­wa­gen.

Glau­ben Sie, dass sich die Kul­tur­land­schaft im Land­kreis Gifhorn durch Un­ser Al­ler Fes­ti­val be­reits ver­än­dert hat oder noch ver­än­dern wird?

Es geht nicht dar­um, die Kul­tur­land­schaft zu ver­än­dern. Sie ist ja be­reits durch jahr­zehn­te­lan­ge Ar­beit der Kul­tur­ver­ei­ne und an­de­rer Ak­teu­re ge­prägt. Es geht ein­zig dar­um, sie zu be­rei­chern. Wir hof­fen, dass das Fes­ti­val ei­nen fes­ten Platz im Land­kreis und in den Ver­an­stal­tungs­pla­nun­gen der Be­völ­ke­rung ein­neh­men wird. Dar­über hin­aus möch­ten wir bun­des­weit quer durch al­le Gen­res ein re­le­van­ter Baustein in der Pla­nung der Kon­zer­tak­ti­vi­tä­ten von Künst­lern be­stimm­ter Grö­ßen­ord­nung und Qua­li­tät wer­den. Nach nur ei­ner Aus­ga­be

Herr Kun­ze, am 16. No­vem­ber star­tet der Vor­ver­kauf für die zwei­te Aus­ga­be des Un­ser Al­ler Fes­ti­val. Hät­ten Sie die­sen Er­folg von Be­ginn an er­war­tet? Paul Kun­ze

Dür­fen sich die Be­su­cher wie­der auf ein viel­sei­ti­ges Fes­ti- val freu­en? Wor­auf freu- ne Sie sich be­son­ders? Dr. Andre­as Ebel

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