„Die Kon­trol­len sen­ken die Zahl der Flücht­lin­ge nicht. Au­ßer­dem ge­fähr­den sie die gu­ten Be­zie­hun­gen un­ter Nach­barn.“

Allgäuer Zeitung (Kaufbeurer Tagblatt) - - Politik -

Er­hard Bu­sek

über­all spie­len, sin­gen und bau­en. Die Po­li­tik da­ge­gen ist im Rück­stand.

Was be­deu­te­te ei­ne EU der zwei Ge­schwin­dig­kei­ten für die Län­der? Bu­sek: Sie wür­de die EU noch wei­ter aus­ein­an­der­trei­ben und ei­ne Zwei­klas­sen­ge­sell­schaft und neue Trenn­li­ni­en fest­schrei­ben.

Was wird die ös­ter­rei­chi­sche Euprä­si­dent­schaft ab Ju­li brin­gen? Bu­sek: Auf der Ta­ges­ord­nung ste­hen der Br­ex­it und ei­ne Rei­he von Fi­nanz­an­ge­le­gen­hei­ten. Ös­ter­reich könn­te ei­nen Bei­trag in Rich­tung Süd­ost­eu­ro­pa und Er­wei­te­rung leis­ten. Die gro­ßen Din­ge wer­den wir al­lein nicht lö­sen. Ei­ne So­lo­num­mer Ös­ter­reichs ist nicht zu emp­feh­len.

In­ter­view: Ma­rie­le Schul­ze Berndt O

Er­hard Bu­sek, ge­bo­ren im Jahr 1941, war in Ös­ter­reich Bil­dungs­mi nis­ter und Wis­sen­schafts­mi­nis­ter, Vi­ze kanz­ler und ÖVP Chef. Seit 1996 en ga­giert er sich für Süd­ost­eu­ro­pa in der South East Eu­ro­pean Co­ope­ra­ti­ve Ini tia­ti­ve und von 2002 bis 2008 als Ko­or­di na­tor des Sta­bi­li­täts­pak­tes für Süd­ost eu­ro­pa. Bis zum Jahr 2012 war er Prä­si dent des Eu­ro­päi schen Forum Al­pach. Heu­te lei­tet er als Prä­si­dent das In­sti tut für den Do nau­raum und Mit­tel eu­ro­pa und als Prä­si­dent das Gus tav Mah­ler Ju gend­or­ches­ter.

Er­hard Bu­sek

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