Wie stres­sig ist der Bür­ger­meis­ter Job?

Ge­sund­heit Nach dem Tod des Lau­in­ger Bür­ger­meis­ters fra­gen sich vie­le: Ist die Ar­beits­be­las­tung der Kom­mu­nal­po­li­ti­ker zu hoch? Ei­ni­ge Rat­haus­chefs er­klä­ren, wie sie mit Stress um­ge­hen

Allgäuer Zeitung (Kaufbeurer Tagblatt) - - Bayern - VON JUDITH RODERFELD UND SON­JA KRELL

Augs­burg Von ei­ner Se­kun­de auf die an­de­re klappt Lau­in­gens Bür­ger­meis­ter Wolf­gang Schenk am Di­ens­tag­abend zu­sam­men – wäh­rend der Stadt­rats­sit­zung, vor sei­nen Kol­le­gen. St­un­den spä­ter ist er tot. Schenk war erst 59 Jah­re alt. Was bleibt, ist der Schock, die Trau­er. Und die Fra­ge nach dem War­um.

Es ist nicht das ers­te Mal, dass ein Bür­ger­meis­ter in der Re­gi­on schlag­ar­tig stirbt. Im Land­kreis Lands­berg gab es vor zwölf Jah­ren ei­nen ähn­li­chen Fall: Am 29. April 2006 hält der Schon­dor­fer Amts­chef Gerd Hoff­mann ei­ne Re­de in der Au­la der Grund­schu­le. Der 66-Jäh­ri­ge bricht vor ver­sam­mel­tem Pu­bli­kum zu­sam­men – ei­ne Herz­at­ta­cke. Und es gibt wei­te­re Bei­spie­le: Vor fünf Jah­ren traf es Tho­mas Riß, Bür­ger­meis­ter von Tod­ten­weis im Land­kreis Aichach-fried­berg. Er starb mit 59 Jah­ren, eben­falls völ­lig un­er­war­tet. Und dann der tra­gi­sche Fall des Mem­min­ger Ober­bür­ger­meis­ters Mar­kus Ken­ner­knecht – 46 Jah­re

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