The­ra­pie

Astrowoche - - Das Titelthema Der Woche -

ie­se Übung, in der ich Sie et­was nä­her an das The­ma der Ver­bun­den­heit bzw. ei­nes Bünd­nis­ses her­an­füh­ren möch­te, setzt vor­aus, dass Sie sich Zeit neh­men. Es macht kei­nen Sinn, wenn Sie ein­fach drü­ber hin­weg le­sen. Dann ist es auch wich­tig, dass Sie die­se Übung an ei­nem Ort durch­füh­ren, an dem Sie nicht ge­stört wer­den. Füh­ren Sie die­se Übung un­be­dingt am Mitt­woch­abend durch, wenn der Ne­u­mond im Tier­kreis­zei­chen Skorpion statt­fin­det. Die­ser Ne­u­mond öff­net Tü­ren in die ge­heim­nis­vol­le Welt des Skor­pi­ons. Vi­el­leicht ent­span­nen Sie sich zu­nächst, in­dem Sie ein paar tie­fe Atem­zü­ge neh­men und sich je­des Mal, wenn Sie aus­at­men, vor­stel­len, Sie wür­den sich ein biss­chen tie­fer ent­span­nen. Wenn Sie dann be­reit sind, möch­te ich, dass Sie sich Zeit für ei­ne Rück­schau neh­men. Stel­len Sie sich vor, Sie könn­ten wie in ei­nem Ki­no­film Ihr Le­ben vom An­fang bis heu­te über­schau­en und lau­fen las­sen. Da­bei möch­te ich, dass Sie aus Ih­rem lan­gen Le­ben ins­be­son­de­re die Sze­nen her­aus­he­ben, in de­nen Sie mit an­de­ren Men­schen ver­bun­den wa­ren. Die ers­ten wa­ren ganz si­cher Ih­re El­tern, Ge­schwis­ter und vi­el­leicht auch Ver­wand­te. Dann ka­men die ers­ten Schul­freun­de und noch spä­ter dann auch Men­schen, mit de- nen Sie Lie­bes­be­zie­hun­gen ein­ge­gan­gen sind. Ich möch­te, dass Sie sich an mög­lichst al­le er­in­nern, die in Ih­rem Le­ben ei­ne Rol­le ge­spielt ha­ben. Vie­le, vi­el­leicht so­gar die meis­ten, wer­den heu­te in kei­ner Be­zie­hung mehr zu Ih­nen ste­hen. Das ist der Lauf der Welt. Jetzt möch­te ich aber, dass Sie mit ein paar we­ni­ge die­ser Men­schen, die Ih­nen be­son­ders wich­tig wa­ren, im Geis­te er­neut ei­ne Be­zie­hung ein­ge­hen. Die­se Men­schen le­ben jetzt vi­el­leicht ganz an­ders­wo, und Sie ha­ben nichts mehr mit Ih­nen zu tun. Und auch das ist mög­lich, dass die­se Men­schen schon ver­stor­ben sind. Den­noch, Sie schlie­ßen ein geis­ti­ges Bünd­nis, von dem Sie wis­sen, dass es für im­mer ist. Das setzt aber auch Ih­re Be­reit­schaft vor­aus, et­was von sich auf­zu­ge­ben. Nur wenn Sie et­was her­ge­ben, et­was, was Ih­nen be­son­ders wich­tig ist, näm­lich Ih­re Ei­genart und Un­ab­hän­gig­keit, ist es mög­lich, dass Sie jetzt ein Bünd­nis grün­den, das ewig hält. Sie span­nen al­so ein Netz in Ih­rer Vor­stel­lung mit Men­schen, die Ih­nen ein­mal wich­tig wa­ren. Sie kno­ten die­ses Netz so fest, dass es Sie in Ih­rem wei­te­ren Le­ben tra­gen kann. Jetzt sind Sie si­cher. Die­ses Bünd­nis ver­leiht Ih­nen mehr Stär­ke, mehr Si­cher­heit, mehr Le­bens­kraft und mehr Zu­ver­sicht.

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