Neu­es aus Me­di­zin und For­schung

Astrowoche - - Einfach gesund -

Tee aus Schöll­kraut be­ru­higt die Gal­le

Wer im­mer wie­der über kramp­far­ti­ge Schmer­zen der Gal­len­we­ge und des Ma­gen-Dar­mTrak­tes klagt, soll­te mor­gens und abends je ei­ne Tas­se Tee aus Schöll­kraut trin­ken. Die da­rin ent­hal­te­nen Wirk­stof­fe be­ru­hi­gen die Gal­le, ha­ben Wis­sen­schaft­ler der Uni­ver­si­tät Würz­burg her­aus­ge­fun­den. Schöll­kraut wur­de des­halb als Heil­pflan­ze zu­ge­las­sen. Den Tee be­kommt man in der Apo­the­ke.

Wer zu viel ar­bei­tet, kann psy­chisch krank wer­den

Das ha­ben nor­we­gi­sche Wis­sen­schaft­ler der Uni­ver­si­tät Ber­gen in ei­ner Stu­die mit 1350 Teil­neh­mern her­aus­ge­fun­den, die je­de Wo­che 100 St­un­den tä­tig wa­ren. Die Fol­ge wa­ren Ängs­te und De­pres­sio­nen. Män­ner wa­ren üb­ri­gens deut­lich stär­ker ge­fähr­det als Frau­en.

Rau­chen ver­drei­facht das Epi­lep­sie-Ri­si­ko

Wäh­rend der mo­de­ra­te Ge­nuss von Al­ko­hol und Kaf­fee sich kei­nes­falls ne­ga­tiv auf die Wahr­schein­lich­keit der Krampf­an­fäl­le aus­wirkt, soll­ten Epi­lep­ti­ker un­be­dingt auf Rau­chen ver­zich­ten. For­scher der Uni­ver­si­tät Bos­ton ha­ben mit ei­ner kli­ni­schen Stu­die nach­ge­wie­sen, dass Rau­chen das Epi­lep­sie-Ri­si­ko ver­drei­facht.

Glück­li­che Part­ner­schaft re­du­ziert De­menz-Ri­si­ko

Das ha­ben schwe­di­sche For­scher der Uni­ver­si­tät Stock­holm durch ei­ne Stu­die mit 1500 Frau­en und Män­nern zwi­schen 60 und 70 Jah­ren her­aus­ge­fun­den. Ei­ne lie­be­vol­le und le­ben­di­ge Paar­be­zie­hung re­du­ziert im Al­ter das Ri­si­ko an Alz­hei­mer zu er­kran­ken um min­des­tens 50 Pro­zent.

Reich­lich Kaf­fee schützt of­fen­bar vor Alz­hei­mer

Je­den Tag drei bis fünf Tas­sen Kaf­fee, und schon bleibt das Ge­dächt­nis auch im ho­hen Al­ter frisch. Das be­haup­ten schwe­disch-fin­ni­sche Wis­sen­schaft­ler. Bei ei­ner Lang­zeit­stu­die, die schon 21 Jah­re an­dau­ert, stell­te sich her­aus: Drei bis fünf Tas­sen Kaf­fee pro Tag sen­ken das Alz­hei­mer-Ri­si­ko im Ver­gleich zu Men­schen mit we­nig oder gar kei­nem Kaf­fee-Ver­brauch um min­des­tens 65 Pro­zent.

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