Sprech­stun­de

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Astrowoche - - Einfach gesund -

Ri­ta O. (38), Mün­chen Wie kann ich mei­nen Ei­sen­man­gel be­kämp­fen?

Wer un­ter Früh­jahrs­mü­dig­keit lei­det, der hat oft zu we­nig Ei­sen im Blut. Die­sem Man­gel kön­nen Sie mit So­ja­pro­duk­ten, mit ge­trock­ne­ten Son­nen­blu­men­ker­nen, ro­ter Be­te und ma­ge­rem Hüh­ner­fleisch ab­hel­fen. Vor al­lem in der Hüh­ner­le­ber ist viel Ei­sen ent­hal­ten. Sie kön­nen aber auch je­den Tag ei­nen Löf­fel Zu­cker­rü­ben­si­rup oder ver­dünn­ten Ro­te-Be­te-Saft zu sich neh­men. Bei den Ge­mü­sen emp­feh­len sich Pe­ter­si­lie und wei­ße Boh­nen.

Hil­de­gard T. (34), Köln Wie kann ich mei­nen stra­pa­zier­ten Hän­den Gu­tes tun?

Un­se­re Hän­de be­dür­fen ei­ner be­son­de­ren Pfle­ge. Er­wär­men Sie fünf Ess­löf­fel Wei­zen­kei­m­öl im Was­ser­bad und mas­sie­ren Sie das war­me Öl groß­zü­gig in die Hän­de ein. Dann zie­hen Sie dün­ne Baum­woll­hand­schu­he dar­über und las­sen das Öl über Nacht ein­wir­ken. Ih­re Hän­de schmer­zen? Mi­schen Sie Ton­er­de (Apo­the­ke) mit nor­ma­ler Hand­creme zu ei­nem Brei. Da­mit rei­ben Sie die Hän­de ein, las­sen die Mi­schung fünf Mi­nu­ten wir­ken und wa­schen den Brei mit Ka­mil­len­tee wie­der ab. Rei­ben Sie sie­ben Möh­ren zu ei­nem fei­nen Brei, den Sie mit Oli­ven­öl mi­schen, kräf­tig in die Hän­de ein­k­ne­ten, dann ab­spü­len.

Mar­tha R. (56), Linz Mein Ma­gen ist über­säu­ert – was hilft?

Kurz­fris­tig hilft Ba­sen­pul­ver, das über ei­nen Zei­t­raum von ei­ni­gen Wo­chen täg­lich nach der Haupt­mahl­zeit ins Was­ser ver­rührt ge­trun­ken wird. Lang­fris­tig hilft ei­ne kon­se­quen­te Er­näh­rungs­um­stel­lung – es­sen Sie we­nig Fleisch, ver­su­chen Sie, Zu­cker und zu­cker­hal­ti­ge Spei­sen und Ge­trän­ke zu ver­mei­den, trin­ken Sie kein Mi­ne­ral­was­ser mit Koh­len­säu­re.

Ju­lia Y. (46), Nürn­berg Was hilft, wenn mei­ne Stim­mung im Kel­ler ist?

Las­sen Sie sich in der Apo­the­ke vier Tei­le ro­te Ro­sen­blü­ten­blät­ter, je zwei Tei­le Ka­mil­len­blü­ten und La­ven­del­blü­ten und ei­nen Teil Pfef­fer­minz­blät­ter mi­schen. Da­von wird ein ge­häuf­ter Tee­löf­fel mit ei­ner Tas­se ko­chen­dem Was­ser über­gos­sen. Las­sen Sie den Tee 10 Mi­nu­ten zie­hen, sü­ßen Sie ihn ein we­nig mit Ho­nig und trin­ken Sie ihn lau­warm in klei­nen Schlu­cken.

Ma­ria E. (45), Er­lan­gen Wie brin­ge ich mei­ne lang­sa­me Ver­dau­ung wie­der in Schwung?

Kau­en Sie nach dem Es­sen zwei rei­fe ge­trock­ne­te Wa­chol­der­bee­ren. Spu­cken Sie die­se nach dem Kau­en wie­der aus, da sie die Nie­ren be­las­ten kön­nen. Auch ein we­nig Wa­chol­der­saft kann die Ma­gen- und Darm­tä­tig­keit an­re­gen. Dies ist ein al­tes und wirk­sa­mes Re­zept, soll­te aber we­gen der Ne­ben­wir­kun­gen von Wa­chol­der­bee­ren nicht über ei­nen län­ge­ren Zei­t­raum ge­sche­hen.

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