The­ra­pie Mei­ne für Sie

Astrowoche - - Das Titelthema Der Woche - ERICH BAU­ER:

Mit­hil­fe der fol­gen­den Übun­gen kön­nen Sie grund­sätz­lich Ih­re Fä­hig­keit, Lie­be zu for­dern und zu ge­ben, stei­gern. Zün­den Sie Ker­zen an, rei­ni­gen Sie Ih­ren Raum, wo Sie sich be­fin­den, in­dem Sie et­was Salz in die Ker­zen­flam­me streu­en. Ei­ne wei­te­re Vor­aus­set­zung ist, dass Sie ent­spannt sind. Ent­span­nung und in­ne­rer Frie­de sind so­gar am wich­tigs­ten, um in­ne­re Pro­zes­se an­zu­re­gen. Um Ih­ren Kör­per zu ent­span­nen, ist es gut, be­quem auf ei­nem Stuhl oder in ei­nem Ses­sel zu sit­zen. Ih­re bei­den Fuß­soh­len be­rüh­ren den Bo­den. Ihr Rü­cken ist auf­recht. Ih­re Ar­me und Hän­de ru­hen auf Ih­ren Ober­schen­keln. Zäh­len Sie dann ganz lang­sam von 10 rück­wärts bis 0, at­men Sie bei je­der Zahl tief ein und aus. Mit je­der Zahl wird Ihr Kör­per ei­ne Stu­fe ent­spann­ter, bis Sie bei 0 ganz ru­hig und ent­spannt sind. Ich möch­te, dass wir bei­de uns zu­erst mit Mars be­schäf­ti­gen: Es gibt ganz be­stimmt ei­nen Men­schen in Ih­rem Le­ben, den Sie mö­gen, aber von dem Sie nicht wis­sen, ob er bzw. sie Sie auch mag. Ich möch­te jetzt, dass Sie sich Fol­gen­des vor­stel­len: Sie ge­hen zu die­ser Per­son, stel­len sich vor sie hin und sa­gen laut und deut­lich: „Du ge­fällst mir. Ich könn­te mich so­gar in dich ver­lie­ben!” Ich bit­te Sie, sich vor­zu­stel­len, dass Sie die­sen Satz sa­gen und mit Ih­rem Her­zen, ja mit Ih­rer See­le, spü­ren, wie sich das an­fühlt. Er­le­ben Sie die­se Sze­ne, als wä­re sie echt. Las­sen Sie da­von Ihr In­ners­tes be­rüh­ren. Sie müs­sen zu­tiefst über­zeugt sein. Als Nächs­tes be­schäf­ti­gen wir uns mit Ve­nus. Die­se Übung ist schwie­ri­ger als die mit Mars. Ich möch­te, dass Sie sich wie­der an die­sen Men­schen er­in­nern, der Ih­nen ge­fällt. Ich möch­te, dass Sie sich vor­stel­len, Sie be­fin­den sich in sei­ner Nä­he. Ih­re Auf­ga­be lau­tet die­ses Mal, aus Ih­rem In­ners­ten her­aus so viel Aus­strah­lung zu ent­wi­ckeln, dass die­se Per­son auf Sie auf­merk­sam wird und von Ih­nen fas­zi­niert ist. Ver­su­chen Sie es, oh­ne et­was da­zu zu sa­gen. Ich möch­te, dass Sie sich vor­stel­len, Ihr gan­zes We­sen wür­de sich so ver­än­dern, wür­de so viel Lieb­reiz aus­strah­len, dass die­se Per­son wie hyp­no­ti­siert von Ih­nen ist. Pro­bie­ren Sie das aus, und wie­der­ho­len Sie das so lan­ge, bis Sie hun­dert­pro­zen­tig zu­frie­den sind, dass Sie die­sen an­de­ren Men­schen rich­tig­ge­hend hyp­no­ti­sie­ren, ihn an sich zie­hen wie ein Ma­gnet ein Stück Me­tall. Sie sol­len die­se Übung im­mer wie­der­ho­len. Bei al­len, die die­se Übung über ei­ne län­ge­re Zeit ge­macht ha­ben, hat sich tat­säch­lich ei­ne Ver­bes­se­rung in ih­rem Lie­bes­le­ben ge­zeigt.

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