LE­BENS­HIL­FE MA­GIE

Ru­fen Sie Ih­ren Park­platz-En­gel!

Astrowoche - - Inhalt -

Zu­nächst ist es wich­tig, un­se­ren Ver­stand wirk­lich zu über­zeu­gen. Und dies geht eben am ein­fachs­ten erst mal mit klei­nen Wün­schen. Wir be­gin­nen des­we­gen mit ei­ner klei­nen Test­pha­se. Was wir brau­chen, ist näm­lich ein Er­folgs­er­leb­nis, da­mit un­se­rem Ver­stand ge­zeigt wird: „Sieh her, es funk­tio­niert.“Was wir brau­chen, ist et­was Hand­fes­tes, da­mit wir un­se­re ein­ge­fah­re­nen Über­zeu­gun­gen – es funk­tio­niert ja doch nicht – los­las­sen kön­nen.

Übung macht den Meis­ter Au­ßer­dem sind wir doch An­fän­ger in der Kunst des Be­wusst-er­folg­reich-Wün­schens. Be­trach­ten wir uns doch als Lehr­lin­ge. Ein Gold­schmied-Lehr­ling zum Bei­spiel wird auch nicht als Ers­tes mit der Her­stel­lung ei­nes wert­vol­len Bril­lant­kol­liers be­traut. Er weiß, dass dies sein Ziel ist. Am En­de sei­ner Ge­sel­len­zeit kann er auch mit den wert­vol­len Ma­te­ria­li­en um­ge­hen, bei de­nen es wirk­lich dar­auf an­kommt. Das ist auch un­ser Ziel, wir wol­len, dass uns das Wün­schen bei gro­ßen wie bei klei­nen Din­gen leicht von der Hand geht und wir das ge­wünsch­te Er­geb­nis er­hal­ten. Des­we­gen üben wir lie­ber erst ein­mal an den klei­nen Wün­schen und sam­meln hier un­se­re Er­fah­run­gen. Wie wä­re es zum Bei­spiel mit dem be­rühm­ten Park­platz, den es nie gibt, weil ihn im­mer an­de­re vor uns weg­schnap­pen? Dies hät­te zwei Vor­tei­le: Park­plät­ze sind die leich­tes­te Übung, weil sie in ih­rem spie­le­ri­schen Cha­rak­ter nicht so ge­fähr­lich und ernst­haft für uns und un­se­ren bis­he­ri- gen Glau­ben sind. Ein Park­platz ist eher ein Spaß, ein Spiel. Vor­teil Zwei: Ein Park­platz ist auch nicht wirk­lich wich­tig ge­nug, dass wir glau­ben könn­ten: „Es steht uns nicht zu.“Bei grö­ße­ren Din­gen ist es da schon ganz an­ders. Bei Din­gen, die uns wirk­lich wich­tig sind, zwei­feln wir viel eher und glau­ben we­sent­lich schnel­ler, dass sie nicht ein­tre­ten wer­den, weil wir ins­ge­heim über­zeugt da­von sind, dass uns so et­was Wun­der­vol­les nicht zu­steht. „Da­für bin ich nicht schön, klug, reich oder in­tel­li­gent ge­nug.“

Wie geht das nun? Mei­ne Park­platz­be­stel­lung: Beim Ver­las­sen des Hau­ses sen­de ich ei­ne kur­ze Bit­te aus. Als An­sprech­part­ner neh­me ich hier ein­fach die Park­plat­zen­gel. Ich könn­te na­tür­lich auch sa­gen „lie­ber Kos­mos“oder „lie­bes Uni­ver­sum“oder „lie­be Wun­schen­er­gie“. Wie man es nen­nen möch­te, ist ge­nau ge­nom­men egal, Haupt­sa­che es funk­tio­niert. Mir sind je­den­falls die En­gel am liebs­ten. Ich emp­fin­de sie als per­sön­li­cher und nä­her. Wich­tig ist: nicht zwei­feln. „Al­so, lie­ber Park­plat­zen­gel. Ich ha­be in der ...-stra­ße ei­nen Park­platz. Er ist jetzt be­reits für mich be­stimmt. Ich be­kom­me ihn, und zwar ge­nau dann, wenn ich dort an­kom­me.“Man soll­te sei­nen Wunsch aber nicht zu knapp vor Ein­tref­fen for­mu­lie­ren, denn auch das Uni­ver­sum braucht ei­nen ge­wis­sen Vor­lauf. Al­so am bes­ten be­reits beim Ver­las­sen des Hau­ses den Wunsch aus­spre­chen. Und!! Es funk­tio­niert!! Heu­te wol­len wir dar­an glau­ben. Heu­te tes­ten wir un­se­re Ge­dan­ken­kraft und se­hen, wie ein­fach das Le­ben sein kann. Auf der Fahrt dort­hin soll­ten wir nicht mehr dar­an den­ken, als nö­tig ist. Am bes­ten gar nicht. Tat­sa­che je­den­falls ist, wenn wir mit un­se­rem Au­to un­ser Ziel er­rei­chen, wird das Wun­der ge­sche­hen. Seit­dem Michae­la und ich er­folg­reich wün­schen, ha­ben wir kein Pro­blem mehr mit der Park­platz- su­che. Seit Jahr­zehn­ten nicht mehr! Wir ge­ben die Bit­te in­zwi­schen so­gar fast bei­läu­fig ab, weil wir wis­sen, dass die Kom­mu­ni­ka­ti­on steht und un­ser Wunsch an­kommt.

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Das Uni­ver­sum er­hört al­les. Wünsch dir mal ei­ne Pal­me

Best­sel­ler­au­tor Pier­re Franckh

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