Wenn sich Mer­kur mit Mars ver­bin­det

Astrowoche - - Astro Wissen -

Mer­kur steht für al­les, was wir den­ken, re­den, han­deln und wie wir an­de­ren be­geg­nen. Das, was wir von uns ken­nen und über uns wis­sen, ist zum al­ler­größ­ten Teil „Mer­kur-ge­macht“. Mars wie­der­um sym­bo­li­siert Ener­gie, Trieb­kraft und Lei­den­schaft. Sei­ne po­si­ti­ven Er­schei­nungs­for­men sind be­liebt und in je­der Ge­sell­schaft hoch ge­schätzt, denn sie füh­ren da­zu, dass man im Le­ben et­was er­reicht. Die ne­ga­ti­ven Er­schei­nungs­wei­sen sind in al­ler Re­gel we­ni­ger be­liebt, weil sie zer­stö­re­risch sind. Kom­men bei­de Pla­ne­ten zu­sam­men, führt das da­zu, dass man sich noch bes­ser prä­sen­tie­ren und an­de­ren ge­gen­über be­haup­ten, aber auch ex­trem un­an­ge­nehm wer­den kann.

Mer­kur (T) Kon­junk­ti­on Mars (R) Mars gilt in der Astrologie als männ­li­che Kraft. Das be­deu­tet aber in gar kei­ner Wei­se, dass Frau­en sie nicht ge­nau­so be­sit­zen. Aber bei vie­len Ge­sell­schafts­spie­len, ins­be­son­de­re part­ner­schaft­li­chen Be­geg­nun­gen, ist es den­noch so, dass der Mann eher klas­sisch „mar­sisch” auf­tritt und die Frau ge­nau­so klas­sisch eher „ve­nu­sisch”. Ver­bin­det sich Mer­kur im Horoskop mit Mars, wer­den all die­se zu­vor er­wähn­ten Mer­kur-Ei­gen­schaf­ten „mar­si­scher”, schär­fer, bei­ßen­der, un­ter Um­stän­den auch ag­gres­si­ver und manch­mal auch zer­stö­re­ri­scher. Man kann dann wun­der­bar re­den, si­cher auf­tre­ten und setzt sich bes­ser durch. Aber ge­nau­so schnell wird man ko­los­sal recht­ha­be­risch und manch­mal eben auch re­gel­recht bö­se und ag­gres­siv. Wie weit das geht, hängt im­mer auch von der Rei­fe der Per­son ab und na­tür­lich auch vom rest­li­chen Horoskop. Je­mand, der oh­ne­hin schon da­zu neigt, kein Blatt vor den Mund zu neh­men, kann bei die­ser Kon­stel­la­ti­on wirk­lich rich­tig un­an­ge­nehm wer­den. Im Po­si­ti­ven hilft die­se Kon­stel­la­ti­on, mehr Klar­heit in sein Le­ben zu tra­gen. Auch wis­sen­schaft­li­che Auf­ga­ben las­sen sich un­ter die­sem Tran­sit ta­ten­los er­le­di­gen. Ne­ga­tiv ist wie ge­sagt, dass man schnell ger­ne strei­tet. Je­mand, der in der Öf­fent­lich­keit Re­den hält, die da­zu füh­ren, dass die Zu­hö­rer nicht ge­lang­weilt an et­was an­de­res den­ken, hat be­stimmt gera­de ei­ne po­si­ti­ve Ver­bin­dung zwi­schen Mer­kur und Mars, wenn nicht gar ei­ne Kon­junk­ti­on. Al­ler­dings, und das ha­be ich ein paar­mal er­fah­ren, kann die­se Ver­bin­dung zwi­schen Mer­kur und Mars auch da­zu füh­ren, dass man sich sel­ber gar nicht mehr rich­tig zu Wort kom­men lässt. Ich er­in­ne­re mich an ei­nen Mann, der un­ter die­ser Kon­stel­la­ti­on zu stot­tern an­fing. Er mach­te sich sel­ber so viel Druck, mög­lichst schnell zu spre­chen, dass er zu stot­tern be­gann. Die Er­fah­rung hat auch ge­zeigt, dass zwei Men­schen, die mit­ein­an­der kön­nen, sich jetzt leich­ter fin­den und ver­bin­den. Es scheint, dass die­ser Tran­sit ei­ne Zau­ber­kraft be­sitzt, die Men­schen in den Bann schlägt. Ent­schei­dend ist wohl, dass nicht nur In­ter­es­se für­ein­an­der be­steht, son­dern, dass man jetzt die Fä­hig­keit be­sitzt, die­ses In­ter­es­se auch in Wor­te zu fas­sen.

Mer­kur (T) Sex­til/Tri­gon Mars (R) Die­se Ver­bin­dung zwi­schen Mer­kur und Mars ist aus­ge­spro­chen po­si­tiv. Man fin­det bei Un­ter­re­dun­gen die rich­ti­gen Wor­te, weiß sich zu be­haup­ten, oh­ne an­de­re zu­rück­zu­wei­sen. Man hat auch kaum Pro­ble­me, auf an­de­re zu­zu­ge­hen, sich ein­zu­brin­gen, vor­zu­stel­len, be­kannt zu ma­chen. Das ist ei­ne wun­der­ba­re Kon­stel­la­ti­on, um in der Öf­fent­lich­keit ei­ne gu­te Fi­gur zu ma­chen.

Mer­kur (T) Qua­drat Mars (R) Die­ser Tran­sit führt schnell da­zu, dass man sich mit an­de­ren Men­schen in den Haa­ren liegt. Manch­mal, und das ist gar nicht so sel­ten, braucht es da­zu auch kei­nen an­de­ren Men­schen, d. h., man knöpft sich sel­ber vor, är­gert sich al­so über sich selbst.

Mer­kur (T) Op­po­si­ti­on Mars (R) Bei ei­ner Op­po­si­ti­on ist es so, dass man ei­nen der bei­den Ge­stir­ne auf ei­nen an­de­ren Men­schen pro­ji­ziert. Dann kann es pas­sie­ren, dass man ei­nem Men­schen be­geg­net, mit dem man sich ent­we­der ge­schäft­lich oder pri­vat oder viel­leicht auch auf bei­den Ebe­nen aus­ein­an­der­setzt.

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