Neu­es aus Me­di­zin und For­schung

Astrowoche - - Einfach Gesund -

Schlank­heits­di­ät kann Mund­ge­ruch ver­ur­sa­chen Me­di­zi­ner der Uni­ver­si­tät Mün­chen war­nen: Wird bei ei­ner Schlank­heits­di­ät die Er­näh­rung um­ge­stellt, kann es zu Mund­ge­ruch kom­men, den man selbst gar nicht be­merkt. In der Apo­the­ke gibt es je­doch spe­zi­el­le Prä­pa­ra­te, die den Atem rei­ni­gen. Man kann aber auch ein­fach nur Pe­ter­si­lie kau­en.

Wer stets hilfs­be­reit ist, bleibt län­ger jung Das ha­ben jetzt ja­pa­ni­sche For­scher ei­ner Uni­ver­si­tät in To­kio bei ei­ner Lang­zeit­stu­die mit 3296 Frau­en und Män­nern, die zur Hälf­te über 100 Jah­re wa­ren, her­aus­ge­fun­den. Wer stets hilfs­be­reit und ge­sel­lig ist, an­de­re Men­schen un­ter­stützt, hat dem­nach ei­ne hö­he­re Le­bens­er­war­tung als ego­is­ti­sche Ein­zel­gän­ger.

Frau­en­her­zen sind ganz be­son­ders zäh Das ha­ben spa­ni­sche Wis­sen­schaft­ler mit ei­ner Ana­ly­se der Da­ten von 42 000 Herz­in­suf­fi­zi­enz-Pa­ti­en­ten her­aus­ge­fun­den. Da­nach hal­ten Frau­en mit ge­schwäch­tem Her­zen deut­lich län­ger durch als Män­ner. Man nimmt an, dass Frau­en­her­zen von Ge­burt an ro­bus­ter sind. Dar­um er­ho­len sich Frau­en nach ei­nem Herz­in­farkt meis­tens auch deut­lich schnel­ler.

Ein Mit­tags-Ni­cker­chen weckt die Krea­ti­vi­tät Wis­sen­schaft­ler der Uni­ver­si­tät San Die­go emp­feh­len, der Krea­ti­vi­tät zu­lie­be mit­tags ein Ni­cker­chen zu ma­chen, das aber nie län­ger als höchs­tens 30 Mi­nu­ten dau­ern darf. Die For­scher: Wer mit­tags über ei­nem Pro­blem ein­nickt, darf auf ei­ne zün­den­de Idee hof­fen. Weil das Hirn im Schlum­mer wei­ter­ar­bei­tet.

Wer Angst­schweiß riecht, hat so­fort selbst Angst Das ha­ben Wis­sen­schaft­ler der Uni­ver­si­tät Köln mit spe­zi­el­len Un­ter­su­chun­gen nach­ge­wei­sen. Ge­rü­che und Düf­te be­ein­flus­sen un­ser Den­ken, Füh­len und Han­deln noch sehr viel mehr, als wir oh­ne­hin an­neh­men. Ganz be­son­ders deut­lich wird das je­doch, wenn Men­schen den Angst­schweiß ei­nes an­de­ren wahr­neh­men. Sie ge­ra­ten dann un­ge­wollt so­fort selbst in Angst.

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