Neu­es aus Me­di­zin und For­schung

Astrowoche - - Einfach Gesund -

Früh­auf­ste­her ha­ben den ge­sün­de­ren Le­bens­stil For­scher der Uni­ver­si­tät Pitts­burgh ver­g­li­chen die Ge­wohn­hei­ten von 110 Er­wach­se­nen und ka­men zu dem Schluss, dass Früh­auf­ste­her den ge­sün­de­ren Le­bens­stil ha­ben. Für Spät­auf­ste­her ist es schwer, sich um­zu­ge­wöh­nen. Sie ha­ben ei­nen eher un­re­gel­mä­ßi­gen Ta­ges­ab­lauf, was ih­re Im­mun­kraft deut­lich schwächt.

Zu viel Junk-Food macht Kin­der auf Dau­er krank Bur­ger, Piz­za, Cur­ry­wurst oder Ke­bab ste­hen bei Kin­dern in en­gem Zu­sam­men­hang mit Asth­ma, Heu­schnup­fen oder Ek­ze­men. Das hat ei­ne in­ter­na­tio­na­le Stu­die er­ge­ben. Man stell­te fest, dass Kin­der, die mehr­mals pro Wo­che Junk-Food es­sen, auf­fal­lend häu­fig an den ge­nann­ten Er­kran­kun­gen lei­den.

Nied­ri­ger Lohn be­güns­tigt oft Blut­hoch­druck Jun­ge Män­ner sind be­son­ders be­trof­fen. Das ha­ben bri­ti­sche For­scher mit ei­ner Stu­die her­aus­ge­fun­den, an der 17 000 Ar­beit­neh­mer zwi­schen 25 und 65 Jah­ren be­tei­ligt wa­ren. Wur­de der Lohn ver­dop­pelt, sank das Ri­si­ko für Blut­hoch­druck in kur­zer Zeit ganz be­trächt­lich. Vor al­lem bei jün­ge­ren Ar­beit­neh­mern.

Luft­bal­lons nicht mit dem Mund auf­bla­sen Kin­der soll­ten Luft­bal­lons nicht mit dem Mund auf­bla­sen, son­dern im­mer ei­ne Luft­pum­pe da­zu be­nut­zen, ra­ten For­scher der Um­welt­or­ga­ni­sa­ti­on Gre­en­peace drin­gend. Sie ha­ben im Ma­te­ri­al der Luft­bal­lons Ni­tro­sa­mi­ne ent­deckt, die nicht mit dem Mund der Kin­der in Be­rüh­rung kom­men dür­fen. Ni­tro­sa­mi­ne kön­nen in der Mund­höh­le näm­lich Krebs er­zeu­gen.

Über­ge­wicht ist bei vie­len Men­schen Schick­sal Wis­sen­schaft­ler der Uni­ver­si­tät von Cam­bridge fan­den her­aus, dass Über­ge­wicht zu et­wa 70 Pro­zent durch Erb­an­la­gen zu­stan­de kommt. Di­ät-Er­fol­ge sind des­halb bei ge­ne­tisch vor­be­las­te­ten Men­schen nie von lan­ger Dau­er. Über­ge­wicht kann al­so Schick­sal sein, das sich auch über die sorg­fäl­tigs­te Er­näh­rung nur äu­ßerst müh­sam ver­mei­den lässt.

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