LE­BENS­HIL­FE MA­GIE

Al­les wird ge­lie­fert, wenn Sie rich­tig wün­schen. Die Pal­me für zu Hau­se, das Geld, die Lie­be

Astrowoche - - Inhalt - Pier­re Franckh ak­ti­viert die

Das Uni­ver­sum er­hört al­les!

Der Schau­spie­ler und Best­sel­ler­au­tor Pier­re Franckh scheint das Glück ge­pach­tet zu ha­ben. Er be­kam vom Le­ben, was er sich wünsch­te – das Geld, den Er­folg und Traum­frau Michae­la. Heu­te lebt er in Lon­don, wo er im­mer schon le­ben woll­te. Er zeigt uns in die­ser Fol­ge sei­ner Se­rie, wie wir un­se­re Wün­sche rich­tig for­mu­lie­ren, da­mit das Uni­ver­sum auch rich­tig lie­fert. Wie die me­ter­ho­he Pal­me, die er fürs Wohn­zim­mer brauch­te.

M ichae­la und ich er­leich­tern uns das All­tags­le­ben mit die­sen klei­ne­ren Wün­schen schon so lan­ge, dass es uns be­reits voll­kom­men selbst­ver­ständ­lich vor­kommt. Wir könn­ten al­lein mit die­sen klei­ne­ren „Wun­dern“ein gan­zes Buch fül­len.

So woll­ten wir zum Bei­spiel vor ein paar Jah­ren für un­ser ge­müt­li­ches Zu­hau­se Pflan­zen ha­ben. Na­tür­lich soll­ten sie groß sein. Am bes­ten soll­ten sie bis zur De­cke rei­chen. Wir gin­gen in Bau­märk­te und Ge­schäf­te und Baum­schu­len. Aber schnell wur­de uns klar, dass das, was wir woll­ten, un­se­ren fi­nan­zi­el­len Rah­men spreng­te. Gro­ße aus­ge­wach­se­ne Pal­men und an­de­re Pflan­zen kos­te­ten ein Ver­mö­gen. Ganz zu schwei­gen von schö­nen Töp­fen.

Al­so blieb uns nur noch ei­nes: Wün­schen, Dan­ken und Ver­trau­en. Be­reits ei­ne Wo­che spä­ter läu­te­te das Te­le­fon. Ein Freund frag­te uns, ob wir nicht Lust hät­ten ihn zu be­glei­ten. Ei­ne grö­ße­re Fir­ma wür­de we­gen Kon­kurs ih­re Mö­bel ver­kau­fen. Bü­ro­mö­bel woll­ten wir ei­gent­lich kei­ne, aber un­ser Freund konn­te un­se­re Hil­fe ganz gut ge­brau­chen. Als wir das Bü­ro­ge­bäu­de be­tra­ten, war uns al­les klar. Rie­si­ge wun­der­schö­ne Kü­bel mit ge­wal­tig groß ge­wach­se­nen Pflan­zen lach­ten uns an. Und da kei­ner sie woll­te, be­ka­men wir sie vom Kon­kurs­ver­wal­ter fast ge­schenkt. Wir mie­te­ten ei­nen LKW und fuh­ren sie noch am glei­chen Tag nach Hau­se. Die Pflan­zen wa­ren wirk­lich so groß, dass wir zu Hau­se erst ein­mal Platz schaf­fen muss­ten.

Su­chen Sie sich noch meh­re­re sol­cher klei­nen Wün­sche aus. Wer­den Sie er­folg­reich da­mit. Über­zeu­gen Sie sich und Ih­ren Ver­stand, ge­win­nen Sie Ver­trau­en. Dann kön­nen Sie sich ge­trost auch mit den grö­ße­ren Wün­schen be­fas­sen. Sie müs­sen es nur tun. Auch wenn Sie sich an­fangs viel­leicht lä­cher­lich vor­kom­men. Üb­ri­gens fin­det nur Ihr Ver­stand Sie lä­cher­lich. Aber Ihr Ver­stand ist eben für „Wun­der“nicht zu­stän­dig.

Der größ­te Feh­ler, der beim Wün­schen im­mer und im­mer wie­der ge­macht wird, ist der, dass be­reits durch die Wort­wahl ei­ne völ­lig an­de­re Bot­schaft aus­ge­sandt wird als be­ab­sich­tigt. Ob­wohl man es so gut meint, kommt man sei­nem Ziel nicht nä­her. Im Ge­gen­teil. Meist for­mu­liert man sei­ne Wün­sche so­gar so, dass man den un­glück­li­chen Zu­stand, in dem man sich be­fin­det, erst recht ze­men­tiert. Wünscht man sich zum Bei­spiel viel Geld, ist es völ­lig falsch den Be­fehls­satz „Ich will reich sein“zu for­mu­lie­ren. Was man dann be­kommt, ist der Zu­stand von: „Ich-will-reich-sein“. Die­sen Zu­stand ken­nen wir be­reits. Es ist der Zu­stand von „et­was-wol­len“und „nicht-ha­ben“. Auf die­se Wei­se ver­stär­ken wir al­so nur un­se­ren Man­gel. Schaf­fen Sie nicht den Zu­stand von et­was-wol­len, son­dern von et­was-sein.

Die rich­ti­ge For­mu­lie­rung lau­tet da­her: „Ich bin be­reit für den Reich­tum in mei­nem Le­ben.“Oder: „Ich bin reich und glück­lich.“Oder: „Das Geld, das für mich be­stimmt ist, gibt es be­reits und es fin­det gera­de den Weg, um in mein Le­ben zu tre­ten.“Un­ser Satz heißt. „Ich bin reich.“Nicht: „Ich will reich wer­den.“Wir wün­schen im­mer in der Ge­gen­warts­form, nie in der Zu­kunfts­form. „Ich will glück­lich sein“, bringt uns lei­der eben ge­nau das: Das Wol­len. Wir wer­den es wei­ter­hin wol­len. Das Uni­ver­sum ver­steht es so, dass es un­ser Wunsch ist, et­was zu wol­len. „Ich bin glück­lich“, bringt uns den Zu­stand, den wir uns ei­gent­lich wün­schen.

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