Astro­wis­sen.

Ler­nen Sie mit Erich Bau­er die Astrologie ken­nen.

Astrowoche - - Inhalt -

Der grie­chi­sche My­thos er­zählt: Ju­pi­ter, der obers­te Gott auf dem Berg Olymp hoch über den Wol­ken, hat­te ei­nen Die­ner. Heu­te wür­de man sa­gen, ei­nen As­sis­ten­ten, dem er sei­ne Bot­schaf­ten an die Sterb­li­chen drun­ten auf der Er­de auf­trug. Et­was Ähn­li­ches ge­schieht, wenn die­se bei­den Pla­ne­ten im Horoskop auf­ein­an­der­tref­fen: Man be­kommt ei­ne Bot­schaft, die manch­mal tat­säch­lich gött­li­chen Ur­sprungs ist. Und es funk­tio­niert auch an­ders­her­um, näm­lich, dass man sei­ne Wün­sche dem Kos­mos an­ver­trau­en kann – in der Hoff­nung, dass Ju­pi­ter „ein of­fe­nes Ohr“hat und da­her Wün­sche jetzt eher in Er­fül­lung ge­hen als sonst. Mer­kur (T) Kon­junk­ti­on Ju­pi­ter (R) Wenn der Pla­net Mer­kur auf sei­ner Rei­se um die Son­ne an den glei­chen Punkt ge­langt, an dem Ju­pi­ter bei der Ge­burt zu ste­hen kam, spricht man von ei­ner Mer­kur (Tran­sit)-Ju­pi­ter (Ra­dix)-Kon­junk­ti­on. Die Zeit soll­te ge­nutzt wer­den, da die­se Kon­stel­la­ti­on nur ei­ne be­stimm­te, re­la­tiv kur­ze Zeit an­hält, näm­lich so lan­ge, wie der Pla­net Mer­kur sich ge­nau an die­ser Stel­le auf­hält. Manch­mal ist das gera­de mal ein Tag, in der Re­gel sind es zwei Ta­ge, und wenn man ganz be­son­ders glück­lich ist, dann zieht sich die­ser Tran­sit hin und dau­ert ei­ne gan­ze Wo­che. Was dann ge­schieht, kann von ganz ver­schie­de­ner Na­tur sein. Man kann tat­säch­lich ei­nen Volltreffer in Sa­chen Glück lan­den, im Lot­to ge­win­nen, ei­ne plötz­li­che Rück­zah­lung er­hal­ten oder sonst wie fi­nan­zi­ell zu­le­gen. Die Astrologie sagt, dass un­ter die­sem Tran­sit all die Din­ge, die ei­nem wich­tig sind und am Her­zen lie­gen, bes­ser vor­an­kom­men als sonst. Viel­leicht sucht man ei­ne neue Ar­beit, ei­ne Woh­nung oder et­was, was man sonst zum Le­ben braucht. Es wur­de auch im­mer wie­der fest­ge­stellt, dass man un­ter die­sem Tran­sit Men­schen be­geg­net, die ei­nen auf ir­gend­ei­ne Wei­se zum Glück ver­hel­fen: Man be­kommt wich­ti­ge Tipps, ei­ne Ver­bin­dung wird ge­stif­tet, Tü­ren ge­hen auf. Aber auch das kommt gar nicht sel­ten vor, dass man ei­nem Men­schen be­geg­net, der dann zu ei­nem Le­bens­freund wird. In al­ler Re­gel bleibt es bei ei­ner Freund­schaft, nur sel­ten wird dar­aus dann ei­ne Lie­bes­be­zie­hung. Die Astrologie be­haup­tet auch, dass man un­ter die­sem Tran­sit dem Him­mel nä­her wä­re als sonst. Ge­meint ist da­mit, dass man mit sei­nen Wün­schen vom Kos­mos eher er­hört wird. Wenn man ein An­lie­gen hat, soll­te man un­ter die­sem Tran­sit sei­nen Wunsch so ge­nau wie mög­lich aus­for­mu­lie­ren, so, als wür­de man ihn als Brief zur Post brin­gen, auf­schrei­ben und dann zum Bei­spiel nachts vor das Fens­ter le­gen oder in ei­ner Ker­zen­flam­me ver­bren­nen. Ich weiß zu­min­dest von ei­ner Per­son, bei der das funk­tio­niert hat: Ei­ne Frau wünsch­te sich so sehr, dass sich ihr Freund, der sich von ihr ent­fernt hat­te, wie­der mel­den soll­te, und prompt rief er am nächs­ten Tag an, um ihr zu sa­gen, dass er sich für sie ent­schie­den hät­te. Mer­kur (T) Sex­til/Tri­gon Ju­pi­ter (R) Die­se Ver­bin­dung zwi­schen Mer­kur und Ju­pi­ter ist aus­ge­spro­chen po­si­tiv. Sie be­güns­tigt Ver­trä­ge, Ab­ma­chun­gen, auch, auf an­de­re Men­schen zu­zu­ge­hen, von de­nen man et­was möch­te.

Mer­kur (T) Qua­drat Ju­pi­ter (R) Die­ser Tran­sit ist schwie­rig, un­an­ge­nehm, manch­mal auch leid­voll. Es kann pas­sie­ren, dass et­was, das man für wich­tig und wert­voll er­ach­tet, schei­tert. Die po­si­ti­ve Wir­kung die­ses Tran­sit ist, dass man durch Ent­täu­schun­gen klü­ger wird, und zum Bei­spiel ein Vor­ha­ben, das kei­ne Zu­kunft hat, aus sei­nem Le­ben strei­chen kann. Mer­kur (T) Op­po­si­ti­on Ju­pi­ter (R) Bei ei­ner Op­po­si­ti­on ist es so, dass man ei­nen der bei­den Ge­stir­ne auf ei­nen an­de­ren Men­schen pro­ji­ziert. Dann kann es pas­sie­ren, dass man ei­nem Men­schen be­geg­net, mit dem man ent­we­der ge­schäft­lich oder pri­vat oder viel­leicht auch auf bei­den Ge­bie­ten zu tun hat.

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