Astro­wis­sen.

Ler­nen Sie mit Erich Bau­er die Astro­lo­gie ken­nen.

Astrowoche - - Inhalt -

W enn Mer­kur Sa­turn be­geg­net, kann man das so se­hen, als wür­de ein Kind ein­ge­schult. Neh­men wir an, es konn­te sich vor die­ser Ein­schu­lung sein kind­li­ches Na­tu­rell be­wah­ren, wur­de al­so nicht von El­tern auf die Schu­le vor­be­rei­tet, dann er­lebt die­ses Kind in al­ler Re­gel ei­nen Schock. Jetzt wird al­les an­ders. Un­ser Kind muss meh­re­re St­un­den lang ru­hig sit­zen, an­statt die gan­ze Zeit her­um­zu­tol­len. Es soll sich auf ei­ne be­stimm­te Sa­che kon­zen­trie­ren und sich nicht mehr ab­len­ken las­sen. Es muss ler­nen, darf nicht mehr spie­len. Es kommt dann noch dar­auf an, ob es stren­ge Leh­rern vor sich hat, oder ver­ständ­nis­vol­le – je nach­dem hat es mehr oder we­ni­ger Glück. Mer­kur (T) Kon­junk­ti­on Sa­turn (R) Wenn Sa­turn und Mer­kur zu­sam­men­tref­fen, be­geg­nen sich Ge­gen­sät­ze in vie­ler­lei Hin­sicht: Al­ter (Sa­turn) und Ju­gend (Mer­kur), Schwe­re (Sa­turn) und Leich­tig­keit (Mer­kur), Star­re (Sa­turn) und Be­weg­lich­keit (Mer­kur), Ein­sam­keit (Sa­turn) und so­zia­le Fül­le (Mer­kur), Le­bens­ernst (Sa­turn) und Ver­spielt­heit (Mer­kur). Au­ßer­dem ist es so, dass Sa­turn ein­deu­tig der Stär­ke­re von bei­den ist. Das be­deu­tet, dass bei ei­nem Zu­sam­men­tref­fen Mer­kur viel von sei­ner Ei­gen­heit ver­liert, wäh­rend sich Sa­turn weit­ge­hend be­haup­tet. Wenn man das weiß, kann man sich auf die­sen Tran­sit ein­stel­len: So­lan­ge er wirkt, wird al­les im Le­ben erns­ter und vi­el­leicht so­gar freud­lo­ser. Auf der an­de­ren Sei­te ist al­les, was un­ter die­sem Tran­sit zu­stan­de kommt, ver­pflich­ten­der und ver­läss­li­cher. In man­chen Astro­lo­gie­bü­chern fin­det man da­her so­gar die Emp­feh­lung, man sol­le ru­hig wich­ti­ge Ver­trä­ge und Ab­ma­chun­gen un­ter die­sem Tran­sit an­ge­hen. Un­ter­schrif­ten un­ter ei­nem Ver­trag sind jetzt viel wert. Al­ler­dings muss da­zu­ge­sagt wer­den, dass Ver­trä­ge und Ab­ma­chun­gen, die un­ter ei­ner Kon­junk­ti­on zwi­schen Mer­kur und Sa­turn zu­stan­de kom­men, be­stimmt ei­ne län­ge­re und schwie­ri­ge­re Vor­be­rei­tungs­zeit be­nö­ti­gen. Aber grund­sätz­lich lässt sich sa­gen, dass die­ser Tran­sit durch­aus auch sei­ne po­si­ti­ven Sei­ten hat, wenn man weiß, wie man da­mit um­zu­ge­hen hat. Ein Mer­kur-Sa­turn-Tran­sit kann aber auch de­pres­si­ve Ver­stim­mun­gen aus­lö­sen. Was man noch wis­sen muss, ist, dass bei ei­ner Kon­junk­ti­on die Ten­denz be­steht, dass man Sa­turn in sich sel­ber be­geg­net, dass man sich al­so sel­ber Vor­wür­fe macht. In al­ler Re­gel sind das Schuld­ge­füh­le, weil man et­was nicht leis­tet und fer­tig bringt, was man sich als Ziel vor­ge­nom­men hat.

Mer­kur (T) Sex­til/Tri­gon Sa­turn (R) Bei ei­nem Sex­til oder ei­nem Tri­gon kann man grund­sätz­lich auf das glei­che Bild zu­rück­grei­fen wie bei ei­ner Kon­junk­ti­on, näm­lich der Schu­le. Al­ler­dings be­sitzt bei die­sem Tran­sit der Leh­rer mehr Gü­te und Freund­lich­keit, vor al­lem aber mehr päd­ago­gi­sches Ge­schick. Er er­mög­licht so dem Kind, zu ler­nen, oh­ne da­bei sei­ne kind­li­che Freu­de und Le­ben­dig­keit gleich völ­lig zu un­ter­drü­cken. Das ist ein Glücks­fall. Au­ßer­dem kann man bei ei­nem Sex­til oder Tri­gon auch da­von aus­ge­hen, dass tat­säch­lich ein an­de­rer Mensch be­tei­ligt ist.

Mer­kur (T) Qua­drat Sa­turn (R) Ent­spre­chend ist es bei ei­nem Qua­drat so, dass man ei­nem be­son­ders ri­gi­den, har­ten und an­spruchs­vol­len Schul­meis­ter be­geg­net. Ein Qua­drat ist die schlimms­te Be­geg­nung zwi­schen Mer­kur und Sa­turn. Da­bei ist es so­wohl mög­lich, dass Sa­turn als tat­säch­li­che Per­son ins Le­ben tritt – ei­ne Au­to­ri­täts­per­son, das Fi­nanz­amt, ein vor­wurfs­vol­ler Zeit­ge­nos­se –, aber auch, dass in ei­nem selbst der Zwei­kampf zwi­schen Sa­turn und Mer­kur statt­fin­det. Dann schlägt man sich mit Schuld­ge­füh­len her­um, die auch zu Angst und de­pres­si­ven Ver­stim­mung wer­den kön­nen. Mer­kur (T) Op­po­si­ti­on Sa­turn (R) Bei ei­ner Op­po­si­ti­on ist es so, dass man ei­nen der bei­den Ge­stir­ne auf ei­nen an­de­ren Men­schen pro­ji­ziert. Dann kann es pas­sie­ren, dass man je­man­dem be­geg­net, der ei­nen be­hin­dert, kri­ti­siert oder sonst wie das Le­ben schwer macht.

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