Lie­be Le­ser

Astrowoche - - Inhalt -

Wir müs­sen vie­le Frö­sche küs­sen, be­vor wir an den Prin­zen ge­ra­ten. Irr­tü­mer ge­hö­ren zum Le­ben, wir wach­sen dar­an, rei­fen. Men­schen­kennt­nis reicht nicht, um den rich­ti­gen Part­ner zu fin­den. Denn meist ren­nen wir ganz be­wusst in die fal­schen Ar­me. Ihr Herz warnt Sie, aber Ihr Kopf sagt Ih­nen, der wird sich schon noch än­dern. Tut er nicht, tut er nie: Die ein­zi­ge, die sich än­dert, sind Sie selbst. Sie las­sen sich ver­bie­gen, ge­hen Kom­pro­mis­se ein, pas­sen sich an, bis Sie sich am En­de selbst nicht mehr wie­der­er­ken­nen – und das al­les für ei­nen Part­ner, der es nicht ver­dient. Wir brau­chen ei­nen in­ne­ren Coach, der die Stim­me un­se­res Her­zens an­schwel­len lässt, der ihr mehr Ge­wicht ver­leiht. In die­ser Wo­che wird ei­ne be­son­ders kri­ti­sche Ve­nus, Sie da­zu drän­gen, Ih­re Ge­füh­le zu hin­ter­fra­gen. Sie wird zum in­ne­ren Alarm­sys­tem, das Ih­nen sagt: Mit wem Sie nur Ih­re Zeit ver­lie­ren – das kann gera­de der Part­ner sein, viel­leicht der lie­bens­wer­te, char­man­te Cha­ot sein, zu dem Sie sich im­mer wie­der hin­ge­zo­gen füh­len. Denn die Ge­füh­le des Men­schen schal­ten oft die Ver­nunft ab – so sind wir eben, so ver­lie­ben wir uns. Lie­be macht blind, das ist nicht nur Omas war­nen­der Spruch – sie macht auch taub, schreck­lich ver­bohrt, voll­kom­men ir­ra­tio­nal, das kann schön sein, macht den Charme der Lie­be aus, aber hat eben Fol­gen. Die Ve­nus rückt uns den Kopf zu­recht, sie sagt uns so­zu­sa­gen die Mei­nung: Was läuft falsch in Ih­rem Le­ben? Wem soll­ten Sie Ihr Herz wirk­lich nicht schen­ken? Wer hat Ih­re Lie­be ver­dient? Und wen brau­chen Sie be­son­ders jetzt – das al­les le­sen Sie ab Sei­te 8.

Ih­re

Ste­fa­nia Ran­gel­o­va

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