The­ra­pie Mei­ne für Sie

Astrowoche - - Astro Coaching -

Die meis­ten Men­schen, die sich auf die Astro­lo­gie ein­las­sen, glau­ben, sie sind ihr Stern­zei­chen, al­so ein Wid­der, ein Krebs, ei­ne Waa­ge, ein Schüt­ze oder ein Fisch. Aber das ist so nicht rich­tig. Die Astro­lo­gie sagt, dass das Stern­zei­chen so et­was wie ei­ne Rol­le ist, die man im Le­ben über­nimmt, um bes­ser zu­recht zu kom­men. Stel­len Sie sich ein­mal kurz vor, Ihr Stern­zei­chen ist wie ei­ne Uni­form, die Sie sich an­zie­hen, wenn Sie ins Le­ben tre­ten. So, wie ein Po­li­zei­be­am­ter bei Di­enst­be­ginn sei­ne Uni­form an­zieht und dann hin­aus­geht und zum Bei­spiel falsch par­ken­den Au­tos die be­rühm­ten Straf­zet­tel ver­teilt. Geht un­ser Be­am­ter dann wie­der nach Hau­se, zieht er sei­ne Uni­form aus, und wenn er nicht gera­de ein be­ses­se­ner Be­am­ter ist, küm­mert es ihn kein biss­chen, wenn er falsch par­ken­de Au­tos sieht. Die Astro­lo­gie sagt, wir be­kom­men ein Stern­zei­chen, um dem Le­ben bes­ser ge­wach­sen zu sein. Da­zu ge­hört vor al­lem auch, sich vor Ge­fah­ren zu schüt­zen. Je­des Stern­zei­chen be­sitzt so et­was wie ein in­ne­res Alarm­si­gnal, das in Ak­ti­on tritt, wenn ei­ne Ge­fahr droht. Das ist auch als Über­le­bens­stra­te­gie ko­los­sal wich­tig. Die­ses „Über­le­bens­pro­gramm“ist an das Stern­zei­chen oder, wie wir jetzt sa­gen kön­nen, an die Uni­form, die man trägt, ge­bun­den. Das Stern­zei­chen ist al­so nicht mein „Ich“, son­dern et­was, des­sen man sich be­die­nen kann – oder auch nicht. Wenn je­mand von Angst, Sor­gen, Hilf­lo­sig­keit und an­de­ren un­an­ge­neh­men Sym­pto­men heim­ge­sucht wird, ist er nicht mehr Herr sei­nes Le­bens, auch da­hin­ge­hend, dass er ver­ges­sen hat, sein Tier­kreis­zei­chen ab­zu­le­gen. Jetzt kön­nen wir ja auch sa­gen: Er ver­gisst, sei­ne Uni­form aus­zu­zie­hen, ob­wohl er sie ei­gent­lich nicht mehr braucht. Es ist so­gar jetzt so, dass ihn sei­ne „Uni­form“stört. Es ist da­her ei­ne gu­te und äu­ßerst hilf­rei­che Übung, sich im­mer wie­der dar­an zu er­in­nern, dass man nicht sein Stern­zei­chen ist, son­dern es wie ein In­stru­ment ge­brau­chen, aber es auch wie­der ab­le­gen kann. Am meis­ten bringt es, wenn Sie sich am Abend vor dem Ein­schla­fen vor­stel­len, ihr Stern­zei­chen „aus­zu­zie­hen“. Es hilft, wenn Sie da­bei in­ner­lich zu sich sel­ber sa­gen: „Ich le­ge jetzt mein Stern­zei­chen ab!“Ge­nau­so soll­te man dann am Mor­gen nach dem Auf­wa­chen zu sich sa­gen: „Jetzt be­die­ne ich mich wie­der mei­nes Stern­zei­chens“. Oder, weil Sie jetzt wis­sen, was da­mit ge­meint ist, kön­nen Sie auch sa­gen: „Jetzt zie­he ich mei­ne Stern­zei­chen-Uni­form wie­der an.“

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